ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2022Babür Aydeniz: Sprecher beider großen Frauenarztverbände

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Babür Aydeniz: Sprecher beider großen Frauenarztverbände

Spielberg, Petra

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Babür Aydeniz, Foto: Klinikum Ingolstadt
Babür Aydeniz, Foto: Klinikum Ingolstadt

Der Direktor der Frauenklinik am Klinikum Ingolstadt, Prof. Dr. med. Babür Aydeniz, ist seit März Sprecher des German Board and College of Obstetrics and Gynecology (GBCOG), ein Zusammenschluss der beiden großen medizinischen Vereine für Frauengesundheit in Deutschland, der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) und des Berufsverbands der Frauenärzte e.V. (BVF).

In dieser Funktion wird Aydeniz die Interessen beider Dachorganisationen auf nationaler und europäischer Ebene gegenüber der Politik und Akteuren des Gesundheitswesens geschlossen nach außen vertreten, um die Einheit des Faches Gynäkologie und Geburtshilfe zu gewährleisten. Dies betrifft zum Beispiel Themen wie die Nachwuchsförderung, die Weiterentwicklung des medizinischen Versorgungssystems und die europäische Vernetzung.

Der 55-Jährige studierte an der Universität Istanbul Humanmedizin. Seine Promotion erlangte er 1995 an der Universität Heidelberg. 1998 schloss Aydeniz seine Facharztweiterbildung für Gynäkologie und Geburtshilfe ab. Seine Habilitation erfolgte an der Universität Tübingen, wo er auch als Privatdozent unterrichtete. An der dortigen Frauenklinik war Aydeniz zudem Stellvertretender Ärztlicher Leiter der Hebammenschule und von 2002 bis 2005 Stellvertretender Klinikdirektor, bevor er als Chefarzt zum Klinikum Ingolstadt wechselte.

Neben seiner Mitgliedschaft in der DGGG und im BVF ist Aydeniz unter anderem Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft für Gynäkologische Onkologie, der Deutschen Gesellschaft für Perinatalmedizin und der Deutschen Krebsgesellschaft. Petra Spielberg

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