ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2022Henriette Neumeyer: Die Beschäftigten im Krankenhaus entlasten

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Henriette Neumeyer: Die Beschäftigten im Krankenhaus entlasten

Osterloh, Falk

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Henriette Neumeyer. Foto: Georg J. Lopata
Henriette Neumeyer. Foto: Georg J. Lopata

Am 1. Juni wird Prof. Dr. med. Henriette Neumeyer ihre Arbeit als stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) beginnen. Das DKG-Präsidium hatte sie im März in dieses neu geschaffene Amt berufen. Als weiterer stellvertretender Vorstandsvorsitzender fungiert DKG-Justiziar Andreas Wagener. Neumeyer übernimmt zudem die Leitung des Geschäftsbereichs „Krankenhauspersonal und Politik“. In der Tätigkeit folgt sie auf Dr. med. Bernd Metzinger, der in den Ruhestand geht.

Nach ihrem Studium der Humanmedizin an der Universität zu Lübeck wechselte Neumeyer in die Krankenhausberatung und absolvierte berufsbegleitend ein MBA-Studium. Seit 2019 leitet die 36-jährige Ärztin den Masterstudiengang Healthcare Management an der Nordakademie im schleswig-holsteinischen Elmshorn. Seit 2020 ist sie zudem als selbstständige Beraterin tätig.

In ihrer neuen Funktion bei der DKG will sich die IT-Spezialistin vor allem dem Fachkräftemangel widmen. „Neben der Frage, wie wir mehr Menschen für einen Beruf im Krankenhaus gewinnen können, wird es auch um die Entlastung der Beschäftigten in den Kliniken gehen und wie wir ihre wertvolle Arbeitskraft besser für ihre genuinen Aufgaben nutzen können“, sagt sie dem Deutschen Ärzteblatt. „Digitalisierung muss wirksam bei den administrativen Aufgaben entlasten und sollte durch zeitgemäße, einfache Benutzbarkeit die Attraktivität der Arbeitsplätze im Gesundheitswesen steigern.“ Falk Osterloh

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