ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2022Post-Vac-Syndrom: Seltene Folgen nach Impfung

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Post-Vac-Syndrom: Seltene Folgen nach Impfung

Gießelmann, Kathrin; Martin, Mirjam

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In wenigen Fällen können Long COVID oder ein Multisystemisches Entzündungssyndrom auch nach einer COVID-19-Impfung auftreten. Fallberichte deuten zurzeit auf ein deutlich geringeres Risiko als nach einer Infektion hin. Die Datengrundlage ist jedoch äußerst dünn.

Foto: mathisworks/iStock
Foto: mathisworks/iStock

Vieles deutet darauf hin, dass zu den bereits bekannten unerwünschten Ereignissen nach einer COVID-19-Impfung auch ein Multisystemisches Entzündungssyndrom (MIS-C, auch bekannt als PIMS, Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome) und Long COVID zählen. Einige Experten sprechen von Post-Vac. Im Sicherheitsreport listet das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) einige sehr seltene unerwünschte Reaktionen, wie etwa Myokarditis und Perikarditis, das Guillain-Barré-Syndrom sowie dem Thrombose-mit-Thrombozytopenie-Syndrom.

Zu PIMS gibt es nur in einzelnen PEI-Berichten Zahlenangaben im einstelligen Bereich (siehe Kasten). Nach Long COVID oder einem chronischen Fatigue-Syndrom (CFS) – dessen Symptome denen von Long COVID ähneln – sucht man hingegen vergebens. Das PEI beobachte Meldungen dieser Art, insbesondere mit Symptomen einer CFS, habe bisher aber kein mit einem Impfstoff assoziiertes Risikosignal erkennen können, sagte das PEI dem Deutschen Ärzteblatt (DÄ). Die Verdachtsfallmeldungen zu CFS lägen deutlich unter der bisher beobachteten Prävalenz in der Bevölkerung. „Auch auf EU-Ebene gibt es bisher keine Hinweise auf ein Risikosignal für Long COVID nach COVID-19-Impfungen“, teilte das PEI mit und verwies auf das monatliche „Safety Update“ der Europäischen Arzneimittelagentur EMA (1).

Long COVID nach Impfung

Ein Blick in die internationale Studienlage zeigt ein spärliches Bild. Ein Beitrag in Science berichtete kürzlich über 34 Post-Vac-Fälle, die das National Institute of Health (NIH) unter Leitung von Avindra Nath, klinischer Direktor am National Institute of Neurological Disorders and Stroke (NINDS) untersucht hatte (2). Eine wissenschaftliche Publikation dazu gibt es jedoch nicht. Nach 2 Absagen führender medizinischer Fachzeitschriften, reichten die Forschenden eine Fallserie mit 23 Personen ein, die noch nicht angenommen wurde, wie die Pressestelle des NINDS mitteilte.

Deutschlandweit gibt es bisher 2 Anlaufstellen für Erwachsene mit Verdacht auf Post-Vac: Eine Spezialambulanz für Post-Vac-Fälle am Universitätsklinikum Marburg sowie die neurologische Post-COVID-19-Sprechstunde an der Klinik für Neurologie, Charité Universitätsmedizin Berlin. Hier werden Post-Vac-Betroffene im Gegensatz zur Marburger Ambulanz allerdings nur bei primär neurologischer Manifestation betreut.

„Wir erhalten seit Herbst 2021 Anfragen von Patienten mit neurologischen Manifestationen Post-Impfung, die wir aufgrund des hohen Andrangs auf einer Warteliste führen. Seit Januar 2022 sehen wir in unserer neurologischen Post-COVID-19-Sprechstunde systematisch diese Patienten mit neurologischen Beschwerden Post-SARS-CoV-2-Impfung“, sagte Dr. med. Christiana Franke von der Klinik für Neurologie der Berliner Charité. Noch könne man nicht ausschließen, dass sich hinter den Beschwerden nicht eine andere, nur im zeitlichen Zusammenhang neu aufgetretene Erkrankung verberge, gab Franke zu Bedenken.

In der Marburger-Spezialambulanz gäbe es aktuell eine Warteliste von mehr als 1 800 Betroffenen. Hier seien diejenigen, die bereits eine Coronainfektion gehabt hätten herausgefiltert, erklärte der Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin vom Universitätsklinikum Marburg, Prof. Dr. med. Bernhard Schieffer. „Aktuell überblicken wir circa 200 Patienten aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz mit Post-Vac-Syndrom, die wir seit Anfang 2022 systematisch erfassen. Die Patienten präsentieren sich mit einem sehr heterogenen Bild, welches dem eines Long-COVID-Syndroms sehr ähnelt“, so Schieffer.

Er ist überzeugt, dass es in den nächsten Monaten gelingen werde, Auslöser eines Post-Vac-Syndroms zu identifizieren. Die Universität Marburg bereite mit dem PEI eine deutschlandweite Erhebung vor, mit dem Ziel, „die Menschen mit einem erhöhten Risiko für Post-Vac vor der nächsten Impfkampagne im Herbst herauszufiltern und diese Menschen dann zu schützen“. Auch das PEI bestätigte, dass eine Studie geplant sei, in der lang andauernde Beschwerden nach COVID-19-Impfung, die mit chronischer Müdigkeit einhergehen, charakterisiert werden sollen.

Neben der Patientenversorgung wolle auch die Ambulanz der Charité in Kooperation mit dem Labor von Prof. Dr. med Harald Prüß vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) einen wissenschaftlichen Beitrag leisten, sagte Franke. Klinische Symptome und die Zusatzdiagnostik (Untersuchungen von Blut, Liquor, Bildgebung und Elektrophysiologie) sollen erhoben werden, so die Neurologin. Zudem seien sie auf der Suche nach pathophysiologischen Mechanismen, analog zum Post-COVID-19-Syndrom.

Ursache bislang unbekannt

Über die Ursachen des Post-Vac-Syndroms kann derzeit nur spekuliert werden. Möglicherweise sei eine Reaktivierung einer Epstein-Barr-Virus-(EBV-)Infektion in der Entstehung von Long COVID und Post-Vac beteiligt, wie Prof. Dr. med. Carmen Scheibenbogen von der Charité im Coronavirus-Update von NDR Info erläuterte (3). Ihre Arbeitsgruppe beschäftigt sich unter anderem mit Immundefekterkrankungen und CFS.

Eine Rolle bei der Entstehung des Syndroms könnten auch Autoantikörper spielen. Prof. Dr. med Mardin forscht an der Universität Erlangen zur Therapie von Long COVID. Obwohl das Forschungsteam primär Personen untersucht, die eine Infektion durchgemacht haben, sehen sie Menschen ohne stattgehabte Infektion. „Wir hatten bisher 3 Fälle, in denen Menschen genau die Autoantikörper aufwiesen, die wir sonst bei Personen mit Long COVID sehen,“ erklärte Mardin. Dazu zählten neben Autoantikörpern gegen Angiotensin-konvertierendes Enzym 2 (ACE2), an das auch das Spike-Protein des Coronavirus andockt, auch Antikörper gegen Beta2-Glykoprotein.

„Eine Publikation zu Autoantikörpern bei neurologischen Symptomen Post-Vac gibt es bislang nicht“, sagte Franke. Die Untersuchung liefe aber bereits auf Hochtouren. Eine Publikation zu Autoantikörpern beim Post-COVID-19-Syndrom liege hingegen gerade bei einem Journal zur Begutachtung vor. Zudem ist an der Charité eine klinische Studie in Planung, bei der die meisten Antikörper mittels Immunadsorption (5 Sitzungen, jeden 2. Tag) aus dem Blut der Patienten mit Long COVID (nicht Post-Vac-)Beschwerden entfernt werden sollen.

Schieffer berichtete in einem Beitrag der Hessenschau zudem über die Beobachtung, dass Patientinnen und Patienten ein bis dahin unbekanntes immunologisches Defizit, wie eine Autoimmunerkrankung oder ein genetisches Defizit aufwiesen (4). Dazu zählten beispielsweise eine rheumatoide Arthritis, eine Psoriasis, eine Zöliakie oder bestimmte Viren, die durch die COVID-19-Infektion reaktiviert würden.

Wie häufig Long COVID nach einer Impfung tatsächlich vorkommt, lässt sich aktuell noch nicht sagen.Im Hinblick auf die Nebenwirkungen, die im Post-Marketing-Report von BioNTech/Pfizer angegeben sind, schätzt Schieffer die Wahrscheinlichkeit von Post-Vac auf etwa 0,02 % nach einer Impfung (5).

Das Risiko für ein neurologisches Post-Vac-Syndrom schätzt Prüß noch niedriger, wie er dem auf Nachfrage mitteilte. Nach einer Infektion würde Long COVID demnach deutlich häufiger auftreten als nach einer Impfung. Die Inzidenz von Long COVID variiert in Studien stark und erreicht 2 % bis hin zu 60 % (6). Erste Daten der deutschen EPILOC-Studie gehen von maximal 20 bis 30 % jenseits von 6 Monaten nach Akutinfektion aus (7).

Über genaue Zahlen könne bei einem fehlenden Impfregister und bislang fehlender Dokumentation von Post-Vac-Fällen allerdings nur spekuliert werden, räumte Schieffer ein. Er möchte mit seinen Aussagen und Forschungen auf keinen Fall in die Nähe der Impfgegner gerückt werden. Die Impfung sei der einzige Weg aus der Pandemie und zum Schutz der Bevölkerung, betonte er gegenüber dem .

Prof. Dr. med. Harald Matthes, Stiftungsprofessur Integrative und Anthroposophische Medizin an der Charité, forderte in einem Beitrag von MDR Panorama mehr Spezialambulanzen für COVID-19-Langzeitfolgen auch für Patienten mit Impfkomplikationen zu öffnen (8). An der Charité leitet er eine Beobachtungsstudie „Sicherheitsprofil von COVID-19-Impfstoffen“ (ImpfSurv), die laut Matthes mehr schwerwiegende Impfreaktionen zeigt, als dem PEI gemeldet würden (9). Die Daten der noch nicht abgeschlossenen Studie sind allerdings weder überprüfbar noch repräsentativ und die Definition von „schwerwiegend“ weicht vermutlich von der des PEI ab. Die Impfung befürwortet Matthes dennoch, da die Risiken einer Infektion größer seien.

Im Gegensatz zu Long-COVID-Fällen werden die Fallzahlen für PIMS in einem Register erfasst (10). Seit Mai 2020 können Krankenhäuser PIMS-Fälle freiwillig an die DGPI melden. Seitdem haben etwa 58 % der Zentren (208 von etwa 360) der DGPI 840 PIMS-Fälle gemeldet, davon 3,7 % mit Folgeschäden, die meisten betrafen das Herz-Kreislauf-System.

PIMS nach Impfung

Es zeichnet sich ab, dass PIMS auch aufgrund einer Impfung auftreten kann, allerdings seltener als nach einer SARS-CoV-2-Infektion. Die Meldezahlen liegen dabei deutlich über denen des PEI (Kasten): In Deutschland seien es aktuell 23 PIMS-Fälle, die trotz oder wegen einer Impfung der DGPI gemeldet worden seien (Stand 2. Mai 2022), sagte Dr. med. Jakob Armann vom Universitätsklinikum Dresden, der den PIMS-Survey zusammen mit anderen Pädiatern leitet. Das entspricht 2,74 % der zum jetzigen Zeitpunkt 840 gemeldeten Fällen.

Die Rechnung habe jedoch einen Haken, wendete Armann ein. Denn die Vergleichsgröße müssten nicht alle PIMS-Fälle, sondern jene seit Beginn der Impfkampagne sein. Dann wären es knapp 6 % (23 von etwa 400). „Zusätzlich kompliziert werden diese Analysen dadurch, dass die Impfquote über einen gewissen Zeitraum entstanden ist.“

Zudem hänge das PIMS-Risiko sehr stark von der Variante ab: Das höchste Risiko trugen jene, die sich mit dem Wildtyp oder der Alpha-Variante infiziert haben, erläuterte Armann und verweist auf das DGPI-Register.

Um die Fallzahlen in Deutschland besser einordnen zu können, lohnt sich ein Blick auf die Gesamtzahl der geimpften Kinder: Von 13,75 Millionen Kindern sind etwa 42 % geimpft, was 5,78 Millionen 5- bis 17-Jährigen entspricht.

Auch Prof. Dr. med. Matthias Keller, Chefarzt der Kinderklinik Passau, berichtete dem bereits Anfang März von einem 7-jährigen Jungen, der nach einer 3. Impfung ein schweres PIMS entwickelt hatte. Diesen Fall habe er an die DGPI gemeldet.

„Es ist bekannt, dass PIMS nach Impfung auftreten kann.“ Die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) habe dies zuletzt als sehr selten bewertet, seltener als bei der COVID-19-Erkrankung selbst. „Hier muss aber bedacht werden, dass diese Datenanalyse nach 2-fach-Impfung stattgefunden hat. Unser Fall hat das PIMS nach der 3. Impfung entwickelt.“

Weltweit nur wenig Erhebungen

Keller bezieht sich auf eine der wenigen Publikationen, die im Februar im Lancet Child and Adolescent Health unter Federführung der Behörde des US-amerikanischen Gesundheitsministeriums, dem CDC erschienen ist (11). Die PIMS-Inzidenz nach einer Impfung könnte demnach bei 0,3 Fällen auf 1 Million Impfungen liegen.

Bis zum 31. August 2021 hatten in den USA gut 21 Millionen Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 20 Jahren mindestens eine COVID-19-Impfstoffdosis erhalten. Die Forschenden werteten darunter 21 PIMS-Fälle aus, die alle ins Krankenhaus eingeliefert worden waren. Nur 6 davon hatten keinen Nachweis einer Infektion. Weitere Studien findet man kaum – lediglich Einzelfallberichte (12, 13).

Kathrin Gießelmann, Dr. med. Mirjam Martin

Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit1922
oder über QR-Code.

Gemeldete Impfkomplikationen

In Deutschland berichtete das PEI im aktuellsten Sicherheitsbericht über 296 233 Verdachtsfälle von Nebenwirkungen oder Impfkomplikationen, die von Beginn der Impfkampagne am 27. Dezember 2020 bis zum 31. März 2022 gemeldet wurden. Die Melderate ist seit dem Spätsommer 2021 für alle Impfstoffe nur leicht gestiegen von 1,6 auf 1,7 Meldungen pro 1 000 Impfdosen, für schwerwiegende Reaktionen liegt die Melderate stabil bei 0,2 Meldungen pro 1 000 Impfdosen.

In einem früheren Sicherheitsbericht wurde bei 4 Jugendlichen über PIMS im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung berichtet. Long-COVID-Fälle sind nicht aufgelistet. Dem sagte das Bundesinstitut, es seien 41 Verdachtsfallmeldungen von chronischem Fatigue-Syndrom (CFS) im zeitlichen Zusammenhang mit einer Impfung erfasst worden seit Beginn der Impfkampagne bis zum 10. März 2022. Die Symptome des Erschöpfungssyndroms, das auch nach anderen Infektionen auftritt, ähneln jenen von Long COVID: Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen, Kurzatmigkeit, Schlafstörungen, Licht-, Geruchs- und Lärmempfindlichkeit sowie Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit, die sich unter dem Begriff „Brain Fog“ oder „Gehirnnebel“ subsummieren.

Zu den am häufigsten gemeldeten unerwünschten Reaktionen beim PEI zählen auch Symptome, die für Long COVID typisch sind: Kopfschmerzen, Ermüdung, Gliederbeschwerden und Myalgie. Die Melderaten liegen bei knapp 15,9 bis 36,8 Fällen pro 100 000 Impfdosen.

Quelle: PEI-Bericht vom 7. Februar 2022; http://daebl.de/XA19


Risiko für Long COVID
Für Long COVID sind bereits einige prädisponierende Faktoren bekannt. Für Post-Vac ist die Forschung noch nicht so weit.
https://daebl.de/LB23

PIMS: Meist Ungeimpfte
Von den fast 6 000 PIMS-Fällen in den USA waren wenige geimpft. Die CDC stufte PIMS nach einer Impfung als sehr selten ein.
https://daebl.de/GE57

Schwere Nebenwirkung
Auch andere schwere Nebenwirkungen der SARS-CoV-2-Impfung sind selten. So die Einstufung des Paul-Ehrlich-Instituts.
https://daebl.de/GN75

Spätfolgen bei Kindern
Die Datenlage zum Post-COVID-Syndrom bei Kindern ist dünn. Die Prävalenzen variieren von einem bis zu mehr als 10 %.
https://daebl.de/DW78

1.
European Medicines Angency, Safety of COVID-19 vaccines https://www.ema.europa.eu/en/human-regulatory/overview/public-health-threats/coronavirus-disease-covid-19/treatments-vaccines/vaccines-covid-19/safety-covid-19-vaccines (05.05.2022).
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4.
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Gießelmann K: Long-COVID-Prävalenz laut vorläufiger Daten aus Süddeutschland bei maximal 30 Prozent; Ärzteblatt.de 2022 https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/132162 (05.05.2022).
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