ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2022Andrew Ullmann: Neuer gesundheitspolitischer Sprecher der FDP

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Andrew Ullmann: Neuer gesundheitspolitischer Sprecher der FDP

Richter-Kuhlmann, Eva

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Andrew Ullmann, Foto: Andrew Ullmann
Andrew Ullmann, Foto: Andrew Ullmann

Prof. Dr. med. Andrew Ullmann (59) ist neuer gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion. Das Amt übernahm er zum 1. Mai von seiner Fraktionskollegin Christine Aschenberg-Dugnus, die es bereits in der vergangenen Legislaturperiode innehatte, jetzt aber abgab, da sie im Dezember 2021 zur Parlamentarischen Geschäftsführerin der FDP-Bundestagsfraktion gewählt wurde.

Ullmann, Infektiologe am Universitätsklinikum Würzburg und seit 2003 Mitglied der FDP, ist gesundheitspolitisch kein Neuling: Seit 2017 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages und Obmann seiner Fraktion im Gesundheitsausschuss. Nach den Jahren Oppositionsarbeit freut er sich nun, die Regierungsarbeit mitgestalten zu können. „Besonders wichtig ist mir, dass jeder Zugang zu einer modernen, bedarfsgerechten und qualitativ hochwertigen Gesundheitsversorgung hat. Hierfür braucht es zukunftsfähige Strukturen und eine stabile Finanzierung“, erklärt er.

Geboren wurde der Facharzt für Innere Medizin 1963 in Los Angeles, USA, und kam 1972 mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Humanmedizin an der Ruhr-Universität Bochum, absolvierte 1996 bis 1998 wieder in den USA eine Ausbildung an der Harvard Medical School zum Infektiologen und arbeitete von 1995 bis 2011 an der Universitätsklinik Mainz. 2012 wurde er Professor an der Universitätsklinik Würzburg. Zudem ist er Sektionssprecher der Infektiologie und Vorstandsmitglied beim Berufsverband Deutscher Internisten.

Ullmann ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Dr. med. Eva Richter-Kuhlmann

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