ArchivDeutsches Ärzteblatt30/1996Rehabilitation: Geldvergeudung

SPEKTRUM: Leserbriefe

Rehabilitation: Geldvergeudung

Fahsold, W.

Zu unserer Berichterstattung über den 99. Deutschen Ärztetag in Heft 25/1996:
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LNSLNS Zu den drohenden Einschnitten im Reha-Kurwesen äußere ich mich fachkompetent, insbesondere bezüglich geplanter Drei-Wochen-Kur:
l Vermutlich jeder betroffene Kollege kann bestätigen, daß Therapiemaßnahmen grundsätzlich erst ab dritter Woche "greifen" und für den Patienten als Behandlungserfolg mit Stabilisierungstendenz erfahrbar werden.
c Geld für eine ineffektive Drei-Wochen-Kur ist Vergeudung, der wohl höhere finanzielle Aufwand für eine Vier-Wochen-Kur wenigstens sinnvoll investiert.
c "Kur" bedeutet auch hochwertige Diagnostik und Therapie zu relativ billigen Tagessätzen für schwer erkrankte Patienten und nicht teure "Feld-Wald-Wiesen-Medizin".
c Zurückstutzen zur "Billigkeit" heißt auch drohender Arbeitsplatzverlust.
Meine Meinung habe ich Herrn Minister Seehofer brieflich mitgeteilt; betroffene Kollegen sollten das gleiche tun.
Dr. med. W. Fahsold, Kurklinik "Stadt Hamburg", Im Bad 35, 25826 St. Peter-Ording
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