ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2000Anatomischer Teddy: Benny nimmt Angst vor Operationen

VARIA: Technik für den Arzt

Anatomischer Teddy: Benny nimmt Angst vor Operationen

Dtsch Arztebl 2000; 97(15): A-1010 / B-840 / C-786

Marx, Catrin

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LNSLNS Kindern die Angst vor bevorstehenden Operationen zu nehmen ist schwer. Eine Hilfe kann der anatomische Teddy Benny sein, der in seinem Aufbau der Anatomie des menschlichen Körpers nachempfunden ist. Alle inneren Organe des anatomischen Teddys können gezeigt werden: Sie sind zum Teil mit Klettband versehen und herausnehmbar, zum Teil fest vernäht und herausklappbar. Der Bewegungsapparat ist sicht- und fühlbar: Hinter dem Reißverschluss am Bauch befindet sich der Brustkorb mit angedeuteten Rippen. Öffnet man den Klettverschluss des Brustkorbes, werden seine Brustorgane zugänglich. Auch das Verdauungssystem des Teddys kann herausgenommen werden. Sein After kann mit gebräuchlichen Instrumenten und Verfahren zu Demonstrationszwecken untersucht werden. Die eingearbeitete Wirbelsäule ist vom Rücken aus fühlbar. Arm- und Beinknochen können durch Reißverschlüsse sichtbar werden. "Bennys" Ohren haben Gehörgänge, die sich mit Ohr-Thermometer oder Otoskop "untersuchen" lassen. Im Mund des Teddys befinden sich zwei herausnehmbare Mandeln. Sein Rachen kann die gängigen Untersuchungsinstrumente, aber auch ein Kinderbronchoskop aufnehmen. Auch das Einführen eines Tubus oder einer Larynxmaske ist möglich. Im linken Arm besitzt "Benny" angedeutet Blutgefäße mit zwei Blutentnahmemöglichkeiten: in der Armbeuge und am Finger. In das Röhrchen kann Flüssigkeit eingefüllt und zur Demonstration des Vorgangs in der üblichen Weise mit einer Kanüle entnommen werden.

Hersteller: KMW, 67549 Worms. Et


Der anatomische Teddy Benny kann kleinen Patienten die Angst vor operativen Eingriffen nehmen. Werkfoto

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