ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2000Selbsthilfegruppen: Guter Artikel

SPEKTRUM: Leserbriefe

Selbsthilfegruppen: Guter Artikel

Dtsch Arztebl 2000; 97(15): A-956 / B-808 / C-744

Rudolph, Frank Matthias

Zu dem Beitrag "Erfolgreiche Kooperation am Beispiel der Diabetologie" von Dr. med. Hans-Peter Filz et al. in Heft 9/2000:
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LNSLNS Vielen Dank für den guten Artikel über die Arbeit der Selbsthilfegruppen. Ich arbeite in einer Psychosomatischen Fachklinik und bin speziell mit der Betreuung von Patienten mit chronischem Tinnitus befasst. Sowohl mit der lokalen SHG als auch mit der Deutschen Tinnitus Liga e.V. in Wuppertal arbeiten wir gerne und mit guten Ergebnissen zusammen. SHG können weit mehr sein als Grüppchen, in denen sich die Mitglieder nur in der Schilderung ihres Leidens ergehen. Insbesondere die DTL versteht sich als Mittler zwischen Therapeuten und Patienten und gibt Hilfestellung für beide Seiten. Ich empfehle meinen Patienten bereits während des stationären Aufenthaltes eine erste Teilnahme an der lokalen SHG (tagt in unserer Klinik) und mindestens einen weiteren Besuch am Heimatort.
Ich denke, es ist wichtig, den Kollegen ins Bewusstsein zu bringen, dass SHG die ärztliche Arbeit sehr gut ergänzen können. Und auch, dass diese Organisationen den Ärzten im Sinne einer externen Qualitätssicherung "auf die Finger schauen", empfinde ich eher als Ansporn denn als lästige Kontrolle.
Dr. med. Frank Matthias Rudolph, Prinz-Friedrich-Karl-Straße 7, 55543 Bad Kreuznach
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