ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2000Gesundheitsberufe warnen vor Mehrklassen-Medizin

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Gesundheitsberufe warnen vor Mehrklassen-Medizin

EB

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LNSLNS DÜSSELDORF. Die Gesundheitsberufe in Nordrhein-Westfalen haben vor einer "Mehrklassen-
Medizin" durch die starre Begrenzung der finanziellen Mittel im Gesundheitswesen gewarnt. "Vielen Patienten wird der medizinische Fortschritt künftig vorenthalten bleiben, wenn die Gesundheitspolitik nicht endlich eine Wende schafft", sagte der Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe, anlässlich eines Gespräches der Vertreter des "Bündnis Gesundheit Nordrhein-Westfalen 2000" mit Landesgesundheitsministerin Birgit Fischer in Düsseldorf.
Dem Bündnis zufolge muss die Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung über das Arbeitseinkommen infrage gestellt werden. Die Finanzierung von Gesundheitsleistungen müsse sich nach dem Versorgungsbedarf richten. Es sei nicht hinzunehmen, dass wegen der Budgets zum Beispiel für Heil- oder Arzneimittel die Qualität der Behandlung leide.
Dem nordrhein-westfälischen Bündnis gehören nach eigenen Angaben 33 Organisationen der Gesundheitsberufe an. EB
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