ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2022Frank Giordano: Digitalexperte verstärkt Innovationsausschuss

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Frank Giordano: Digitalexperte verstärkt Innovationsausschuss

Spielberg, Petra

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Frank Giordano, Foto: UKB J.F. Saba
Frank Giordano, Foto: UKB J.F. Saba

Das Expertengremium des Innovationsausschusses des Gemeinsamen Bundesausschusses hat für die nächsten zwei Jahre Verstärkung erhalten: Prof. Dr. med. Frank Giordano, Direktor der Klinik für Strahlentherapie vom Universitätsklinikum Bonn (UKB), wird als externer Experte an den Innovationsausschuss gerichtete Projektanträge bewerten.

Das Gremium legt die Schwerpunkte zukünftiger Förderprogramme fest und entscheidet, welche Projekte Gelder aus dem Innovationsfonds erhalten. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf Digitalisierungsprojekten, für die Giordano als erfahrener Experte gilt. Unter seiner Leitung wurde beispielsweise die Patientenversorgung in der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am UKB vollständig digitalisiert, vom Erstgespräch bis hin zur Nachsorge.

Nach dem Medizinstudium in Heidelberg war der heute 42-Jährige zunächst am Deutschen Krebsforschungszentrum und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen tätig. 2012 wechselte er an die Klinik für Strahlentherapie der Universitätsmedizin Mannheim, die er zuletzt kommissarisch leitete. 2020 wurde er auf den Lehrstuhl für Strahlentherapie an der Universität Bonn berufen und ist seither Direktor der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie am UKB. Sein wissenschaftliches Interesse gilt der Erforschung neuer Behandlungsmethoden von Hirntumoren und Metastasen. Giordano ist Mitglied in zahlreichen Fachgesellschaften und Kommissionen sowie Gründungsmitglied und Vorstand des Deutschen Innovationsbündnisses Krebs und Gehirn. Petra Spielberg

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