ArchivDeutsches Ärzteblatt15/2000Metoprolol bei Herzinsuffizienz

MEDIZIN: Referiert

Metoprolol bei Herzinsuffizienz

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LNSLNS Seit längerem ist bekannt, dass Metoprolol die hämodynamische Situation bei chronischem Herzversagen zu bessern vermag. Daten über die Prognose der Herzinsuffizienz lagen jedoch bisher nicht vor. Die Autoren berichten über eine Studie an 3 991 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz (NYHA II-IV) und einer Auswurffraktion von weniger als 40 Prozent, die Beloc-Zok 12,5 mg (NYHA III-IV) beziehungsweise 25 mg (NYHA II) einmal täglich erhielten. Die Dosis wurde während einer achtwöchigen Behandlungsperiode auf 200 mg täglich hochtitriert. Die MERIT-HF-Studie wurde vorzeitig abgebrochen, da sich eine eindeutige Überlegenheit der Metoprololgruppe zeigte mit einer Reduktion der Sterblichkeit um 44 Prozent innerhalb eines Jahres. Signifikante Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet. w


MERIT-HF Study Group: Effect of metoprolol CR/XL in chronic heart failure: metoprolol CR/XL randomised intervention trial in congestive heart failure (MERIT-HF). Lancet 1999; 353: 20012007.
Dr. Björn Fagerberg, Wallenberg Laboratory for Cardiovascular Research Göteborg University, Sahlgrenska University Hospital, SE 413 45 Göteborg, Schweden.

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