ArchivDeutsches Ärzteblatt27-28/2022Corona: Experten monieren Datenlage
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Eine zu weiten Teilen schlechte Datenlage bezüglich der Coronamaßnahmen beklagt die Evaluationskommission in ihrem Bericht zur Pandemiepolitik. Die oft unklaren Bewertungsergebnisse lägen ursächlich darin begründet – so die deutliche Kritik an Datenerfassung und Datenqualität.

Jutta Allmendinger (von links), Soziologin, Hendrik Streeck, Virologe, Harald Wilkoszewski, Pressesprecher des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Helga Rübsamen- Schaeff, Virologin und Chemikerin, und Christoph Schmidt, Wirtschaftswissenschaftler, bei der Pressekonferenz des Sachverständigenausschuss zur Evaluation des Infektionsschutzgesetzes. Foto: picture alliance/dpa/Fabian Sommer
Jutta Allmendinger (von links), Soziologin, Hendrik Streeck, Virologe, Harald Wilkoszewski, Pressesprecher des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Helga Rübsamen- Schaeff, Virologin und Chemikerin, und Christoph Schmidt, Wirtschaftswissenschaftler, bei der Pressekonferenz des Sachverständigenausschuss zur Evaluation des Infektionsschutzgesetzes. Foto: picture alliance/dpa/Fabian Sommer

Die Erfüllung des Arbeitsauftrags sei „erheblich“ dadurch erschwert worden, „dass wir eben zur Bewertung erst zwei Jahre nach Beginn der Maßnahmen aufgefordert worden sind“, betonte Prof. Dr. Helga Rübsamen-Schaeff, Vizechefin des vom Gesetzgeber eingesetzten Sachverständigenausschusses zur Evaluation der Rechtsgrundlagen und Maßnahmen der Pandemiepolitik. Zudem habe man mit einer mangelhaften Datenerhebung umgehen müssen, sagte Rübsamen-Schaeff anlässlich der Veröffentlichung des Berichtes der Kommission.

Kommissionsmitglied Prof. Dr. Dr. h. c. Christoph Schmidt betonte, die Wissenschaft müsse auch den Mut haben, imperfekte Antworten auf Basis lückenhafter Daten zu geben. Man könne mit der Beurteilung der Wirkmächtigkeit politischer Entscheidungen „nicht ewig warten“. Grundsätzlich müsse bezüglich des Datenmanagements in Deutschland aber „mehr geschehen“.

Ausreichende Datenerhebung fehlt

Ein zentrales Problem sei eben gewesen, dass es „nicht gelang, seit dem Beginn der Pandemie eine ausreichende, stringente und begleitende Datenerhebung zu etablieren“, monierte die Virologin Rübsamen-Schaeff. „Mit diesen Einschränkungen muss die Kommission, aber auch die Gesellschaft umgehen.“ Auch andere Kommissionsmitglieder beklagten eine unzureichende Datengrundlage. Der Wirtschaftswissenschaftler und Präsident des RWI – Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen, Christoph Schmidt, mahnte, die Politik müsse, wenn sie später eine Evaluation wünsche, möglichst von Anfang an Kriterien dafür festlegen und auch die Erhebung der entsprechenden Daten organisieren. „Wir haben eine schlechte Datenlage“, kritisierte auch Prof. Dr. Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Bonn. Im Gutachten heißt es dazu, es sei „nicht zu spät, die vielfältigen bestehenden Bemühungen um eine klein- und kleinsträumige Datenerhebung und -aufbereitung zu stärken und zu einem einheitlichen Ansatz zusammenzuführen“. Die Coronapandemie und die damit verbundene Notwendigkeit schneller Entscheidungen habe verdeutlicht, wie wichtig die systematische Erfassung relevanter aktueller Daten, deren wissenschaftliche Analyse und politische Bewertung ist. Die Kommission spricht sich in diesem Zusammenhang unter anderem für umfassende Surveillance-Projekte zur Überwachung akuter Atemwegserkrankungen aus – in diesem Rahmen sollen Daten zur Epidemiologie, Krankheitsschwere und Krankheitslast in den Krankenhäusern sowie die Gesamtmortalität in einem digitalen Echtzeitlagebild erfasst und verfolgt werden. Neben den Melde- und Surveillance-Daten sollten zudem longitudinale repräsentative Zufallsstichproben zum aktuellen Infektionsgeschehen durchgeführt werden. Ein flächendeckendes Surveillance-System, mit dem auf Basis definierter Vorgaben Daten zur Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen erhoben und adäquat in Modellen abgebildet werden können, wäre „eine Option für die Zukunft“.

Digitale Strukturen zielgerichtet ausbauen

Grundsätzlich sei für die wissenschaftliche Forschung der Auf- und Ausbau einer dafür geeigneten Forschungsdateninfrastruktur essenziell – ebenso wie die weitere Digitalisierung des Gesundheitswesens. Für die weitere Einführung und Nutzung von digitalen Werkzeugen solle, so der deutliche Hinweis der Experten, bei den föderalen Strukturen „mit ihren unterschiedlichen digitalen Strategien und Ausstattungen“ stärker auf eine Interoperabilität und Schnittstellen der verschiedenen Systeme geachtet werden.

Kommissionsmitglied Prof. Dr. h. c. Jutta Allmendinger mahnte eine Auseinandersetzung der Politik mit dem Evaluationsbericht an, auch wenn die Datenlage nicht optimal sei. Es sei eine Frage des Respekts, dass man die Arbeit des Gremiums ernst nehme, sagte die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB).

Zu den Maßnahmen äußert sich die Kommission detailliert im Bericht. Aber „wir haben uns nicht den Impfungen gewidmet“, betonte Streeck. Das sei Aufgabe der Ständigen Impfkommission, die konstant und gewissenhaft die Impfmaßnahmen bewerten würde. Daneben wurde auch die Wirksamkeit von spezifischen Medikamenten nicht angesprochen. Bezüglich der anderen Maßnahmen „versuchen wir den Graubereich auszuleuchten“, so Streeck weiter. Im Bericht heißt es etwa, dass weniger physische Kontakte auch die Zahl der Infektionen reduzieren. Das sei ohne Zweifel biologisch und physikalisch plausibel. Sind nur wenige Menschen infiziert, wirkten etwa Lockdownmaßnahmen deutlich effektiver. Mit zunehmender Dauer und abnehmender Bereitschaft der Menschen, die Maßnahmen mitzutragen, reduziere sich der Effekt aber und die nicht erwünschten Folgen gewönnen an Gewicht. Somit wirkten Lockdowns vor allem in der frühen Phase einer Pandemie.

Ähnliches gilt für die Kontaktverfolgung. Dringend erforscht werden muss laut Sachverständigenausschuss, unter welchen Voraussetzungen eine Nachverfolgung im Vergleich zu einer Quarantäne von Kontaktpersonen sinnvoller ist. Bei den aktuell vorherrschenden Omikron-Varianten von SARS-CoV-2 wirkten darüber hinaus Öffnungen nach den 2G- oder 3G-Regeln vor allem in den ersten Wochen nach einer Boosterimpfung oder einer Genesung. Im Verlauf lasse der Infektionsschutz allerdings nach. Daher sei eine tagesaktuelle Testung unabhängig vom Impf- oder Genesenenstatus als Zugangsvoraussetzung empfehlenswert, wenn leicht übertragbare SARS-CoV-2-Varianten vorherrschen und man die verfügbaren Impfstoffe betrachte. Gleichzeitig solle jedoch erforscht werden, wie gut eine Testung das Infektionsgeschehen eindämmen kann.

Maske tragen hilft, wenn sie richtig getragen wird

Das Tragen von Masken kann ein wirksames Instrument in der Bekämpfung einer Pandemie sein: „Masken wirken“, sagte Streeck. Allerdings sei diese Maßnahme im erheblichen Maße von der Trägerin oder dem Träger abhängig. Säßen die Masken schlecht oder nicht enganliegend genug, wäre die Effektivität deutlich reduziert oder gar nicht vorhanden. Daher sollte die Bevölkerung über das richtige und konsequente Tragen der Masken umfassend aufgeklärt werden. Im Bericht heißt es, dass sich eine Maskenpflicht vor allem in Innenräumen und an Orten mit einem erhöhten Infektionsrisiko anbietet. Aus den bisher vorliegenden Daten lasse sich eine generelle Empfehlung zum Tragen von FFP2-Masken nicht ableiten. Der Ausschuss empfahl eine gesonderte Evaluation des Maskentragens, die unter anderem eine experimentelle Untersuchung zur Wirksamkeit von FFP2- versus medizinischer Masken beinhalten sollte.

Auch die Maßnahme der Schulschließungen konnte nicht abschließend bewertet werden. So sei der genaue Effekt einer Schließung trotz zahlreicher Studien und biologischer Plausibilität weiterhin nicht eindeutig zu beantworten. Demgegenüber träten die negativen Auswirkungen offen zutage. Der Ausschuss forderte, eine Expertenkommission einzusetzen, die die nicht gewünschten Effekte von Schulschließungen unter besonderer Berücksichtigung des Kindeswohls untersuchten. Kinder und Jugendliche hätten negative psychosoziale Auswirkungen der Schulschließungen deutlich erlebt, betonte auch Allmendinger. „Wir brauchen so etwas wie einen Rechtsanspruch auf ein Mindestmaß an sozialen Kontakten.“

Weiterhin haben der Kommission zufolge vor allem Mütter durch Kita- und Schulschließungen beruflich und privat starke Einschränkungen erlebt. „Viele coronabedingte Maßnahmen wirken auch geschlechtsspezifisch.“ Bei den Pandemiemaßnahmen beziehungsweise staatlichen Maßnahmen sollte daher künftig unbedingt auf eine Geschlechtergerechtigkeit geachtet werden. Außerdem sei es von erheblicher Bedeutung, die sozial bedingte Ungleichheit als eigenständiges Thema der Pandemiepolitik zu etablieren. An die Zielgruppen angepasste Maßnahmen etwa hinsichtlich einer Primär- oder Verhaltensprävention seien notwendig. Weiterhin müsse eine aufsuchende Beratung und Risikokommunikation erfolgen. Außerdem empfehle sich eine zielgruppenspezifische Impfaufklärung – zum Beispiel mit aufsuchenden Impfteams.

Gemeinsame Coronastrategie entwickeln

Die Bundesärztekammer (BÄK) forderte als Reaktion auf das Gutachten eine gezielte Coronastrategie für Kinder und Jugendliche. BÄK-Präsident Dr. med. (I) Klaus Reinhardt sprach sich für einen runden Tisch von Gesundheits- und Kultusministern sowie mit Ärzten, Pädagogen und anderen wissenschaftlichen Disziplinen aus. So solle eine tragfähige Coronastrategie für Schulen und Kitas entwickelt werden. Es sei bedenklich, dass die Auswirkungen von Schulschließungen auf das Infektionsgeschehen kaum wissenschaftlich belegt seien, obwohl zahlreiche Studien die massiven psychischen und körperlichen Folgen von sozialer Isolation für Kinder und Jugendliche aufzeigen würden.

Dr. med. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), begrüßte die vorgelegte Evaluation der Coronamaßnahmen. Die Empfehlung der Sachverständigen, dass sich alle Maßnahmen vor allem auf den Übergang zur Endemie mit dem Schutz der vulnerablen Gruppen konzentrieren müssen, sei richtig und sollte von der Politik in ihren Planungen prioritär berücksichtigt werden. Nun liegt es an der Politik, eine „sinnvolle Orchestrierung von Maßnahmen“ zu planen – einschließlich einer Folgenabwägung. Eine entscheidende Rolle bei der Ausgestaltung von Maßnahmen müsse die Frage spielen, wie krank machend die jeweils auftretenden Virusvarianten tatsächlich sind. „Eine Fokussierung auf Inzidenzzahlen darf nicht die Grundlage weitreichender Entscheidungen bilden“, betonte Gassen. Die Vizevorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Prof. Dr. med. Henriette Neumeyer, mahnte mehr Daten zur Bekämpfung der Pandemie an und forderte zugleich eine bessere Kommunikation seitens der Politik. Die von der Kommission geforderte infrastrukturelle Initiative zur Digitalisierung sei auch aus Krankenhaussicht notwendig.

Im Rahmen der offiziellen Übergabe des Gutachtens machte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) deutlich, dass er auf schnelle Verhandlungen in der Bundesregierung für ausreichende Coronaschutzmaßnahmen für den Herbst setze. Die Verhandlungen zwischen ihm und Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) bezüglich entsprechender Anpassungen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) hätten bereits begonnen – dabei würden die Analysen der Kommission eine wichtige Rolle spielen. Das Sachverständigengutachten bringe eine wichtige, wenn auch nicht die alleinige Perspektive.

Zeitnahe Lösungen für den Herbst angekündigt

„Wir arbeiten konstruktiv und sehr schnell in Vertraulichkeit, und wir müssen für den Herbst gut vorbereitet sein“, so Lauterbach zu den Verhandlungen mit Buschmann. Buschmann selber betonte ebenfalls, man befinde sich bezüglich der Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes in „konstruktiven“ Gesprächen. Er sei sehr zuversichtlich, dass im Laufe des Juli in der Koalition ein guter Vorschlag gemacht werden könne. Die Bürgerinnen und Bürger erwarteten zu Recht, dass ein Instrumentarium zur Hand sei, um mit einer Herbstwelle umgehen zu können, die er als eine „schwere Herbstwelle erwarte“, so Lauterbach.

Er räumte ein, die Bundesregierung habe bislang keine perfekten Daten gehabt. Ab September werde es aber mit vorgesehenen Maßnahmen wie einem Pandemie-Radar in Krankenhäusern und einem Abwassermonitoring eine deutlich bessere Datenlage geben. Das Bundeskabinett brachte Anfang Juli bereits ein entsprechendes Trägergesetz mit einigen Coronamaßnahmen auf den Weg (Kasten) – Änderungen im IfSG wurden jedoch zunächst noch ausgespart. André Haserück,

Dr. med. Anne-Kristin Schulze

Der Evaluationsbericht: http://daebl.de/YN67

Infektionsschutz und Datenlage verbessern

Im Sinne des vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) vorgelegten Sieben-Punkte-Plans für den Herbst sollen zum Schutz vor COVID-19 die Arzneimittelversorgung für die kommende Herbst-/Wintersaison verbessert, zielgerichtete Impfkampagnen ermöglicht und der Schutz der vulnerablen Bevölkerung gestärkt werden. Dies sieht der Kabinettsentwurf für ein Gesetz zur Stärkung des Schutzes der Bevölkerung und insbesondere vulnerabler Personengruppen vor COVID-19 (COVID-19-SchG) vor. Konkret sollen laut Entwurf die Ermächtigungsgrundlage für die Coronavirus-Impfverordnung (CoronaImpfV) und Coronavirus-Testverordnung (TestV) sowie die Geltungsdauer der Coronavirus-Impfverordnung bis Ende 2022 verlängert werden. Durch mehrere gesetzliche Anpassungen soll die Datenqualität bezüglich der Coronalage verbessert werden – Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach sprach in diesem Zusammenhang von einem „Pandemieradar“.

Vorgesehen ist unter anderem eine verpflichtende anonymisierte Erfassung der durchgeführten (auch negativen) SARS-CoV-2-PCR-Testungen in den Krankenhäusern. Diese sollen zudem verpflichtet werden, regelmäßig die Anzahl der belegten Betten sowie einmal jährlich der aufgestellten Betten auf Normalstationen pro Krankenhaus elektronisch an das Robert Koch-Institut zu melden. Auch sollen die Grundlagen für die DIVI-Intensivregisterverordnung sowie Abwassersurveillance-Projekte verstetigt werden. Zusätzlich will die Bundesregierung weitergehend als bisher repräsentative Sentinel-Studien ermöglichen, bei denen beispielsweise in Zusammenarbeit mit Einrichtungen der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung repräsentative Auswertungen zu Infektionszahlen und Durchimpfungsraten stattfinden können.

Kommentare

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Gasi13
am Samstag, 23. Juli 2022, 12:17

Wenig gelernt...

Leider wurde in der zurückliegenden Zeit versäumt, die Datenbasis zu Covid-19 auf solide Füße zu stellen:
- wie viele Patienten sind tatsächlich *wegen* Covid-19 hospitalisiert?
- welche Symptome rufen die jeweils vorherrschenden Varianten hervor?
- wie lang ist die Phase einer tatsächlichen Erkrankung (nicht: AK-Nachweis im Test...)?
- wie hoch ist der Anteil komplett asymptomatischer Personen?
Die aktuell sehr hohen Infektionszahlen lähmen viele Bereiche des täglichen Lebens. Ich erlebe in der Praxis viele Patienten, die von Ihrer Covid-Infektion nur durch den Routine-Test in der medizinischen Einrichtung erfahren. Die Behandlung erfolgt aber wegen ganz anderer Erkrankungen - diese Patienten liefen also asymptomatisch herum und infizierten unentdeckt viele weitere Menschen.
Dieser Aspekt wird m.E. viel zu wenig heraus gearbeitet. Ich vermute eine enorme Dunkelziffer und man muss sich die Frage stellen, welchen Wert die tägliche Veröffentlichung von "Fallzahlen" noch hat.
Es wäre z.B. kein Problem, jedem Infizierten eine personalisierte "Fallnummer" zukommen zu lassen unter der sie/er am Ende (online) einmal berichtet: Alter, Impfstatus, Dauer "positiv", Symptome.
Und ein Button: "Aufnahme wegen Covid-Symptomen" bei den Kliniken / Intensivstationen wäre sicher auch kein Problem und würde zu einer differenzierteren Betrachtung führen.
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