ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2000Diskussionsentwurf zu einer Richtlinie der Bundes­ärzte­kammer - Präimplantationsdiagnostik: Auftakt des öffentlichen Diskurses: Was soll dieser Umweg?

DOKUMENTATION: Diskussion

Diskussionsentwurf zu einer Richtlinie der Bundes­ärzte­kammer - Präimplantationsdiagnostik: Auftakt des öffentlichen Diskurses: Was soll dieser Umweg?

Dtsch Arztebl 2000; 97(17): A-1128 / B-962 / C-902

Rost, Michael

Zu dem Diskussionsentwurf zu einer Richtlinie der Bundes­ärzte­kammer in Heft 9/2000 und den dazu erschienenen Berichten und Kommentaren in den Heften 9, 10, 14/2000
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LNSLNS Ich habe die bisherigen Beiträge zur Präimplantationsdiagnostik mit Interesse verfolgt. Die Formulierung „Der Embryo in vivo steht unter dem realen Schutz der Frau, der Embryo in vitro . . . steht nur unter dem rechtlichen Schutz“ lässt mich jedoch aufmerken. Über das, was in der Frau geschieht, hat die Frau selbst Einfluss/Zugriff. Was ist außerhalb derselben tabu (?).
Im Klartext: Wird im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung eine mögliche Schädigung festgestellt, darf die Frau (werdende Mutter) straffrei abbrechen. Wird am Embryo in vitro eine Schädigung festgestellt, dürfte nicht interveniert werden. Nach Implantation (in vivo!) dürfte die Mutter nach geltendem Gesetz wieder abbrechen.
Was soll dieser Umweg? Oder will der Gesetzgeber behinderten Nachwuchs?
Michael Rost, Oberstraße 4, 54293 Trier
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