ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2000Vorsicht, Medizin! Aphorismen zum Gesundheitswesen und zur Gesundheitspolitik

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Vorsicht, Medizin! Aphorismen zum Gesundheitswesen und zur Gesundheitspolitik

Dtsch Arztebl 2000; 97(17): [48]

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LNSLNS Medizinstudium: Sie lernten Organe, und es kamen Menschen.

Der Gipfel der Ironie: Der Beruf mit dem höchsten Image lässt sich beim Beruf mit dem tiefsten Image (den Werbeleuten) beraten, wie er sein Image verbessern könnte . . .

Die optimale Ärztedichte ist ein Arzt pro Einwohner.

Wenn die moderne Medizin weiterhin so großartige Fortschritte macht, werden wir bald alle alt, krank und pleite sein.

Gesundheit und Glück lassen sich nicht kaufen. Das weiß jeder, der es noch nie versucht hat.

Jede Krankheit hat einmal als Gesundheit begonnen.

Viele Ärzte hätten ihr Studium und die Assistentenzeit nie geschafft ohne die Hilfe und Hingabe ihrer ersten Frau.
Bitte messen Sie uns Ärzte nicht an den Kollegen, die ständig im Fernsehen auftreten.

Es gibt vier Kategorien von Menschen: gesunde Gesunde, kranke Gesunde, gesunde Kranke und kranke Kranke.

Nichts ist älter als die Medizin von gestern.
Fragen Sie nie einen Politiker, was er in den letzten vier Jahren effektiv erreicht hat. Die Gefahr ist zu groß, dass er heimfährt und sich erschießt.

Die wirklich Mächtigen halten nie Reden und schreiben nie Artikel. Sie ziehen die Fäden und schreiben Schecks.

Nur wer allen auf den Nerv geht, weil er jahrelang überall das Gleiche erzählt, hat Erfolg.

Dass Übung nicht den Meister macht, beweist jeder Taxifahrer und jeder Politiker.

Es gibt zwei Arten von Politikern: die einen sind mutig und ehrlich, und die anderen machen Karriere.

Aus: Gerhard Kocher: Vorsicht, Medizin! – Aphorismen zum Gesundheitswesen und zur Gesundheitspolitik, 2., erweiterte Auflage mit 878 Zitaten, Ott Verlag, Thun, 2000, 160 Seiten, 34,80 DM
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