ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2000Morbus Down: Zwei wichtige Aspekte

SPEKTRUM: Leserbriefe

Morbus Down: Zwei wichtige Aspekte

Dtsch Arztebl 2000; 97(18): A-1178 / B-1004 / C-940

Sancken, U.

Zu dem Akut-Beitrag „Testmöglichkeiten verbessert“ von Rüdiger Meyer in Heft 11/2000:
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LNSLNS . . . Grundsätzlich ist eine Aussage zur Sensitivität eines Testverfahrens nur dann informativ, wenn der zugrunde liegende Grenzwert und die damit verbundene Falsch-Positiv-Rate bekannt ist. Die Angaben zur Sensitivität und zur Falsch-Positiv-Rate sind wiederum abhängig vom Altersprofil des untersuchten Schwangerenkollektivs. Dieser nötige Bezug wurde hier nicht hergestellt. Die Zahlen aus der Publikation von Professor Wald zum „integrated screening“ wurden zwar fast richtig zitiert, doch verschweigt der Autor zwei wichtige Aspekte:
« Bei Walds Studie handelt es sich um keine Originaluntersuchung, sondern um eine Meta-Analyse, also um durch und durch theoretische Zahlen.
¬ Das integrierte Screening umfasst die Untersuchung von sechs Parametern (NT, PAPP-A, hCG, uE3, AFP und Inhibin A). Dafür dürfte die schwangere Patientin mindestens 200 bis 300 DM bezahlen, da es sich um eine IGEL-Leistung handeln würde. Der Autor hat Recht: hier müssten Frauenärzte dann wirklich viel Überzeugungsarbeit leisten.
Dr. U. Sancken, Institute of Human Genetics, Heinrich-Dueker-Weg 12, 37073 Göttingen
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