ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2000FDP-Gesetzentwurf unterstützt Psychotherapeuten

SPEKTRUM: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

FDP-Gesetzentwurf unterstützt Psychotherapeuten

Dtsch Arztebl 2000; 97(18): A-1186 / B-986 / C-922

Bühring, Petra

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LNSLNS BERLIN. Die Abgeordneten der FDP-Bundestagsfraktion legten einen Gesetzentwurf zur Verbesserung der Honorarsituation Psychologischer Psychotherapeuten und überwiegend tätiger ärztlicher Psychotherapeuten vor. Die Punktwerte für die Vergütung psychotherapeutischer Leistungen seien teilweise so weit gesunken, dass sie weder kostendeckend noch leistungsgerecht seien. Dr. Dieter Thomae, Sprecher der Fraktion, wirft der Regierung vor, „dass die rot-grüne Politik mit der Deckelung in allen Bereichen mitverantwortlich ist für den existenzgefährdenden Punktwertverfall“.
Der Gesetzentwurf sieht vor, genehmigungspflichtige psychotherapeutische Leistungen ab dem 1. Januar 2000 im Rahmen einer Einzelleistungsvergütung mit festen Punktwerten zu honorieren. Die Vertragspartner sollen diesen Punktwert, orientiert am Durchschnittseinkommen der Ärzte, aushandeln. Das Budget für 1999 soll rückwirkend entsprechend aufgestockt werden. Zur Gegenfinanzierung sieht der Entwurf vor, eine Selbstbeteiligung von 10 DM je Therapiestunde für Erwachsene einzuführen und die finanzielle Unterstützung von Verbraucher- und Patientenorganisationen durch die gesetzlichen Krankenkassen wieder rückgängig zu machen. pb

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