ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2000Internet-Handel mit Medikamenten soll EU-weit geregelt werden

SPEKTRUM: Nachrichten - Ausland

Internet-Handel mit Medikamenten soll EU-weit geregelt werden

Dtsch Arztebl 2000; 97(18): A-1187 / B-987 / C-923

EB

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LNSLNS BRÜSSEL. Die Regelungen der Europäischen Union für die Werbung und den Handel mit Arzneimitteln müssen überarbeitet werden, um den Besonderheiten der elektronischen Medien Rechnung zu tragen. Das empfiehlt die Generaldirektion Forschung des Europäischen Parlaments.
Zwischen den Mitgliedstaaten der Union bestünden große Unterschiede in der Klassifizierung rezeptpflichtiger Medikamente. Langfristig müssten für den Medikamentenhandel in elektronischen Medien internationale Regelungen gelten, fordert die Generaldirektion.
Sie empfiehlt, Qualitätsnormen und -zeichen für Gesundheitsdienstleistungen im Internet anzunehmen, ein Kontrollsystem für den elektronischen Handel auf medizinischem Sektor zu schaffen und einen Verhaltenskodex für das Internet zu erarbeiten. Darüber hinaus befürwortet das Gremium die Möglichkeit, Arzneimittel aus Drittländern zu beschlagnahmen, wenn die Gesetze des Herkunftslandes die europäischen Vorgaben nicht erfüllen. Schließlich sollte die Gesundheitserziehung speziell für Internet-Benutzer gefördert werden. EB
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