ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2000Barmer: Korrekturen am RSA müssen sein

POLITIK: Leitartikel

Barmer: Korrekturen am RSA müssen sein

Dtsch Arztebl 2000; 97(18): A-1192 / B-992 / C-928

Rieser, Sabine

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LNSLNS „Die Mechanismen des RSA müssen noch in diesem Jahr so reformiert werden, dass die Jagd nach Gesunden finanziell unattraktiv wird.“ Das hat Dr. Eckart Fiedler, Vorstandsvorsitzender der Barmer, in der vergangenen Woche in Berlin gefordert. Er sprach sich für ein Vorschaltgesetz aus, das ein Abschöpfen zu hoher Gutschriften aus dem RSA allein durch die Konzentration Gesunder verhindern soll.
Nach Fiedlers Ansicht werden derzeit Krankenkassen belohnt, die gezielt junge und damit wahrscheinlich gesunde Mitglieder werben. Ein Beispiel: Für eine 40-jährige Frau werden circa 2 400 DM pro Jahr angesetzt. Ist sie gesund, profitiert die Kasse; ist sie Dialysepatientin, müssen etwa 100 000 DM aufgewendet werden. Solche Unterschiede berücksichtige der RSA nicht.
Welche Korrekturmechanismen sinnvoll wären, wird derzeit bei den Kassen noch diskutiert. Fiedler nannte als eine Möglichkeit, Gutschriften aus dem RSA zu begrenzen. So könnte man separate Profile für wechselnde Versicherte erstellen. Dann würden Kassen, die überwiegend Gesunde aufnehmen, eine geringere Gutschrift im RSA erhalten als bisher. Rie
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