ArchivDeutsches Ärzteblatt1-2/2023Angeborene Fehlbildungen von Herz und Gefäßen: Dramatische Senkung der Mortalität

MEDIZINREPORT

Angeborene Fehlbildungen von Herz und Gefäßen: Dramatische Senkung der Mortalität

Dellas, Claudia; Paul, Thomas

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Es gibt kaum eine medizinische Disziplin, deren Erfolge den betroffenen Kindern so viele Lebensjahre geschenkt hat wie die Chirurgie angeborener Herzfehler. Deutschland hatte mit dem ersten Lehrstuhl für pädiatrische Kardiologie in Göttingen vor 60 Jahren früh die Weichen für eine adäquate Rundumversorgung der Betroffenen gestellt.

Therapie angeborene Herzfehler: Nicht nur die Chirurgie hat sie revolutioniert. Die Nachsorge im Team, die kompetente und regelmäßige Betreuung vom pädiatrischen bis zum erwachsenen Herzfehlerpatienten hat entscheidenden Anteil daran. Foto: Universitätsklinikum Göttingen
Therapie angeborene Herzfehler: Nicht nur die Chirurgie hat sie revolutioniert. Die Nachsorge im Team, die kompetente und regelmäßige Betreuung vom pädiatrischen bis zum erwachsenen Herzfehlerpatienten hat entscheidenden Anteil daran. Foto: Universitätsklinikum Göttingen

Fehlbildungen von Herz und Gefäßen sind die häufigsten angeborenen Organfehlbildungen, sie betreffen fast jedes 100. lebend geborene Kind. Vor 80 Jahren war dies häufig ein Todesurteil. Seinerzeit überlebte kaum die Hälfte das 1. Lebensjahr (1). Heute erreichen dank der enormen Therapiefortschritte laut einer Studie sogar 97 % von ihnen das 18. Lebensjahr. Für komplexe Herzfehler ist die Prognose zwar nicht ganz so günstig. Allerdings verbesserte sich die Überlebensrate bis zum Eintritt ins Erwachsenenalter für diese Gruppe in den letzten 40 Jahren ebenfalls von circa 50 % auf aktuell mehr als 80 % (2).

In Deutschland werden jährlich mehr als 8 500 Kinder mit Herzfehlern geboren (3). Während diese Rate in den letzten Jahrzehnten konstant blieb, steigt infolge der verbesserten Therapie die Zahl der Erwachsenen mit einem angeborenen Herzfehler (EMAH) stetig. Inzwischen leben etwa 300 000 von ihnen hierzulande, deutlich mehr als betroffene Kinder (Grafik 2).

Schätzung der klinischen Relevanz der angeborenen Herzfehler für die nächsten Jahrzehnte
Grafik 2
Schätzung der klinischen Relevanz der angeborenen Herzfehler für die nächsten Jahrzehnte

Als erste Operation einer angeborenen Fehlbildung des Herz-Kreislauf-Systems gilt die chirurgische Ligatur des persistierenden Ductus arteriosus (PDA) bei einem 7 Jahre alten Mädchen durch Robert E. Gross am Boston Children’s Hospital im Jahr 1938. Zu dieser Zeit waren Operationen am Herzen noch unmöglich, man beschränkte sich auf die Gefäßfehlbildungen.

Lange fürchtete man, dass es wegen möglicher Ischämie des Rückenmarks zu gefährlich wäre, die Aorta zeitweise abzuklemmen. Eine zufällige Beobachtung ebnete jedoch den Weg zur Lösung: Wegen einer Blutungskomplikation während einer Ductus-Operation musste die Hauptschlagader für insgesamt 26 Minuten abgeklemmt werden – danach erkannte man, dass dies offenbar keine postoperativen neurologischen Symptome verursachte. Auf diese Weise gelang 1944 erstmalig eine Korrektur einer Aortenisthmusstenose durch Resektion und End-zu-End-Anastomose bei einem 11-jährigen Jungen.

Im selben Jahr wurde ein weiterer Meilenstein bei der Therapie der Fallot’schen Tetralogie, dem häufigsten zyanotischen Herzfehler, erreicht. Unbehandelt stirbt die Hälfte der davon betroffenen Kinder bis zum 3. Lebensjahr, die wenigsten würden das Teenageralter erreichen (4). Helen B. Taussig, die Pionierin der Kinderkardiologie, hatte in den 1940er-Jahren beobachtet, dass es bei Fallot’scher Tetralogie den Kindern, deren Ductus arteriosus nach der Geburt offen blieb, besser ging als jenen, bei denen er sich spontan verschlossen hatte. Eine künstliche Verbindung sollte folglich diesen blue babies nützen. Taussig wandte sich mit ihrer Idee an den „Ductus-Chirurgen“ Gross in Boston, der sie jedoch mit dem Satz abwies: „I have enough trouble closing a patent ductus, without creating one!“ (5)

Pionierarbeit dank Überredung

Am Johns Hopkins Hospital in Baltimore fand sie jedoch bei dem Chirurgen Alfred Blalock und dessen technischem Assistenten Vivien Theodore Thomas Unterstützer. So konnte 1944 erstmalig bei einem 15 Monate alten Kind mit einer Fallot’schen Tetralogie die Lungenperfusion und somit die arterielle Sauerstoffsättigung verbessert werden – durch eine End-zu-Seit-Anastomose der A. subclavia auf die Pulmonalarterie. Das entspricht der künstlichen Verbindung, die Taussig wünschte (6). Obwohl dies „nur“ eine palliative Maßnahme war, ermöglichte seinerzeit der Blalock-Taussig-Thomas-Shunt (BTT-Shunt) zunächst Tausenden von Kindern ein Überleben mit diesem Herzfehler. Clarence Walton Lillehei gelang 1954 an der University of Minnesota in Minneapolis die erste echte Korrekturoperation der Fallot’schen Tetralogie.

Dies war deshalb eine Herausforderung, weil die Operation komplexer Herzfehler wegen ihrer Dauer einen kardiopulmonalen Bypass notwendig machte. Lillehei hatte hierfür das Prinzip der Cross-Circulation erstmalig angewandt. Dabei wird der Kreislauf einer anderen, blutgruppengleichen Person – zumeist ein Verwandter – mit dem des Operierten verbunden. Der Spender stellt die Zirkulation und Oxygenierung sicher.

Das Verfahren war allerdings umstritten und wurde von Kritikern als Operation mit potenzieller Letalität von 200 % bezeichnet. Lillehei operierte auf diese Weise 45 Kinder mit einer Überlebensrate von 60 %, darunter den Jungen, dessen Fallot‘sche Tetralogie erstmals komplett korrigiert wurde (7). Die von John H. Gibbon am Jefferson Medical College in Philadelphia entwickelte Herz-Lungen-Maschine leitete dann ab 1953 die Ära der großen Herzoperationen ein (8).

Die Fallot’sche Tetralogie (Grafik 1) kann als Paradebeispiel für die Erfolgsgeschichte in der Behandlung angeborener Herzfehler gelten. Die Verbesserungen in Chirurgie und Diagnostik, im peri- und postoperativen Management und in der Langzeitnachsorge haben die Überlebenschancen bei diesem zyanotischen Herzfehler derart verbessert, dass mittlerweile über 95 % der Patienten mit der klassischen, nichtsyndromalen Form das Erwachsenenalter erreichen (9, 10).

Angeborene Herzfehler
Grafik 1
Angeborene Herzfehler

Ursprünglich wurde noch recht radikal möglichst jede Struktur, die zur Obstruktion der rechtsventrikulären Ausflussbahn beiträgt, chirurgisch entfernt. Oft wurden Pulmonalklappe und -arterie unter Inkaufnahme einer Pulmonalinsuffizienz erweitert. Der Schweregrad der Insuffizienz korreliert indes mit der rechtsventrikulären Dysfunktion, mit der Belastungsintoleranz, mit ventrikulären Herzrhythmusstörungen und plötzlichem Herztod. Heutzutage erzielt man ein weit besseres Langzeit-Outcome, wenn man einen Rest an Obstruktion akzeptiert (11).

Deutsche Weichenstellung

In Deutschland erfolgte 1955 die erste Herzoperation in Hypothermie zum Verschluss eines Vorhofseptumdefekts und 1958 wurde hierfür erstmals die Herz-Lungen-Maschine erfolgreich eingesetzt (12). Bald wurde klar, dass die Kinder über die eigentliche Operation hinaus betreut werden mussten. Aus diesem Grund wurde 1962 – vor exakt 60 Jahren – in Göttingen der erste Lehrstuhl für pädiatrische Kardiologie eingerichtet. Berufen wurde Alois Beuren, der sich in Baltimore mit invasiver Herzkatheterdiagnostik bei Kindern beschäftigt und unter Taussig die Grundlagen der angeborenen Herzfehler erlernt hatte. Er führte als erster die transseptale Punktion in Deutschland in die Praxis ein und wurde Namensgeber des Williams-Beuren-Syndroms.

In den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts begann die Ära der interventionellen Therapie der angeborenen Herz- und Gefäßfehlbildungen. Als einer der Pioniere des Gebietes gilt Werner Porstmann, der an der Charité in Berlin im Jahr 1966 den ersten interventionellen Ductusverschluss durchführte (13). Im gleichen Jahr wurde ein weiterer Meilenstein zur Behandlung komplexer angeborener Herzfehler erreicht – das Rashkind-Manöver für Neugeborene mit einer D-Transposition der großen Gefäße (14). William J. Rashkind riss mithilfe eines Ballons an einer Katheterspitze – eingeführt über eine kleine Vorhoflücke (PFO) – nach dessen Füllung ein Loch ins Vorhofseptum. Dieser künstliche „Vorhofseptumdefekt“ ließ die Mischung des Blutes der beiden Parallelkreisläufe zu.

So überlebten erst einmal viele betroffene Kinder, bis die damals noch übliche Vorhofumkehroperation als funktionelle Korrektur erfolgen konnte. Die D-TGA (Grafik 1) ist laut einer US-amerikanischen Untersuchung zu 35 998 operierten Patienten mit einem angeborenen Herzfehler derjenige Defekt, bei dem die Vorhofumkehroperation ab 1957 die größte Reduktion der Mortalität erzielte (15). Starben zuvor nahezu alle dieser Kinder im 1. Lebensjahr und die Hälfte bereits als Neugeborene, so zeigte eine Langzeitanalyse bis zu 40 Jahre nach Vorhofumkehroperation ein Überleben von 82 % der Patienten (14, 16). Für mehr als 2 Dekaden war es die Operation der Wahl. Allerdings war der Verlauf nur für 19 % der Patienten ereignisfrei (17).

Bei der Vorhofumkehr kreiert man mit autologem Vorhof- oder Perikardgewebe Verbindungen – Baffles – die das sauerstoffarme, systemvenöse Blut von den Hohlvenen zum subpulmonalen linken Ventrikel und das sauerstoffreiche pulmonalvenöse Blut zum systemischen rechten Ventrikel leiten (18, 19). Dennoch war es keine anatomische Korrektur, die lange am Transfer der Koronararterien bei der arteriellen Switch-Operation scheiterte. Das gelang erstmals 1975 durch Adib Dominos Jatene in Sao Paolo und hat sich nach Modifikationen als chirurgischer Standard durchgesetzt (20). Heutzutage werden die betroffenen Kinder bereits in den ersten Lebenstagen operiert, die perioperative Mortalität beträgt in erfahrenen Zentren unter 5 %. Die Überlebensrate ist heute exzellent (> 97 % nach 20 und > 94 % nach 40 Jahren); der ereignisfreie Verlauf (61 % nach 35 Jahren) hat sich deutlich verbessert (21). Langzeitprobleme sind supravalvuläre Pulmonalstenosen, eine Insuffizienz der Neo-Aortenklappe und selten auch Koronarstenosen.

Ein weiteres Highlight der interventionellen Therapie war der perkutane Klappenersatz in Pulmonalisposition durch Philipp Bonhoeffer in Paris im Jahr 2000 (22). Um die Lebensdauer von degenerierten Conduits zwischen dem rechten Ventrikel und der Pulmonalarterie zu verlängern und eine Re-Operation hinauszuschieben, hatte er versucht, diese Klappe interventionell zu ersetzen. Letztendlich war dies die Basis für den heutzutage weit verbreiteten transkutanen Ersatz der Aortenklappe (TAVI) (23).

Viele Erwachsene mit einer korrigierten Fallot’schen Tetralogie benötigen einen Pulmonalklappenersatz im Laufe ihres Lebens. Das interventionelle Vorgehen kann die Zahl der Re-Operationen verringern oder die Intervalle zwischen Re-Eingriffen verlängern und ist bei hochgradiger Pulmonalinsuffizienz unter bestimmten Voraussetzungen eine Klasse-Ic-Empfehlung gemäß den aktuellen Leitlinien (24).

Aktuelle Entwicklungen zielen darauf ab, einen interventionellen Klappenersatz auch bei besonderen anatomischen Gegebenheiten wie bei einem stark erweiterten Ausflusstrakt zu ermöglichen und den optimalen Zeitpunkt festzulegen.

EMAH-Versorgung sichern

Die Basisversorgung von EMAH erfolgt durch die Hausärzte, die die spezialisierte Nachsorge ebnen sollen. Bereits 2014 konnte in einer kanadischen Untersuchung zu 71 467 EMAH gezeigt werden, dass allein die Überweisung in ein EMAH-Zentrum die Mortalität um 22 % senkt (25). In Deutschland sind die Strukturen zur EMAH-Versorgung mittlerweile gut ausgebaut. Es gibt aktuell 21 überregionale EMAH-Zentren, 5 Schwerpunktkliniken, 8 Schwerpunktpraxen und rund 300 EMAH-Kardiologen (26).

Umso erstaunlicher sind die Ergebnisse der VEMAH-Studie, einer Untersuchung über die Versorgungssituation von EMAH in Deutschland. In dieser Untersuchung zeigte sich, dass 34 % der hausärztlich tätigen Mediziner und sogar 46 % der EMAH keine Kenntnisse über die Existenz von EMAH-Kardiologen oder -Zentren hatten (27, 28). Um die beeindruckenden Erfolge bei der Therapie von angeborenen Herzfehlern fortzuführen, ist es künftig erforderlich, mehr Betroffene regelmäßig in spezialisierten Zentren zu betreuen.

Prof. Dr. med. Claudia Dellas, Prof. Dr. med. Thomas Paul
Klinik für Pädiatrische Kardiologie, Intensivmedizin und Neonatologie, Kinderherzklinik und Überregionales EMAH-Zentrum, Universitätsmedizin Göttingen.

Die Autoren erklären, dass keine Interessenkonflikte vorliegen. Dieser Artikel unterliegt keinem Peer-Review.

Literatur im Internet:
www.aerzteblatt.de/lit0123
oder über QR-Code.

1.
Hoffman JI: Natural history of congenital heart disease. Problems in its assessment with special reference to ventricular septal defects. Circulation 1968; 37 (1): 97–125 CrossRef MEDLINE
2.
Mandalenakis Z, Giang KW, Eriksson P, et al.: Survival in Children With Congenital Heart Disease: Have We Reached a Peak at 97 %? J Am Heart Assoc 2020; 17; 9 (22): e017704 CrossRef MEDLINE PubMed Central
3.
Deutscher Herzbericht 2021. Herausgeber: Deutsche Herzstiftung e.V. Georg Thieme Verlag KG.
4.
Bertranou EE, Blackstone EH, Hazelrig JB, et al.: Life expectancy without surgery in tetralogy of Fallot. Am J. Cardiol 1978; 42 (3): 458–66 CrossRef MEDLINE
5.
Van Robays J: Helen B. Taussig (1898–1986). Facts Views Vis Obgyn 2016; 8 (3): 183–7.
6.
Blalock A, Taussig HB: The surgical treatment of malformations of the heart in which there is a pulmonary stenosis or pulmonary atresia. JAMA 1945; 128 (3): 189–20 CrossRef
7.
Ulmer HE: C. Walton Lillehei. Z Herz-Thorax-Gefäßchir. 2020; 34: 143–4 CrossRef
8.
Hill JD: Part I. The Development of the First Successful Heart Lung Machine. Ann Thorac Surg 1982; 34 (3): 337–41 CrossRef MEDLINE
9.
Smith CA, McCracken C, Thomas AS, et al.: Long-term Outcomes of Tetralogy of Fallot: A Study From the Pediatric Cardiac Care Consortium. JAMA Cardiol 1. Januar 2019; 4 (1): 34–41. DOI: 10.1001/jamacardio.2018.4255 CrossRef MEDLINE PubMed Central
10.
Blais S, Marelli A, Vanasse A, et al.: The 30-Year Outcomes of Tetralogy of Fallot According to Native Anatomy and Genetic Conditions. Can J Cardiol 2021; 37 (6): 877–86 CrossRef MEDLINE
11.
Hosseinpour AR, Gonzáles-Calle A, Adsuar-Gómez A, et al.: The Predicament of Surgical Correction of Tetralogy of Fallot. Pediatric Cardiology 2021; 42: 1252–7 CrossRef MEDLINE
12.
Weil J, Kallfelz HC, Lindinger A, et al.: Kinderkardiologie in Deutschland. 50 Jahre Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie 1969–2019. Elsevier-Verlag 2019; 1. Auflage.
13.
Lindinger A: Sternstunden der Herz-Kreislauf-Medizin – Werner Porstmann (22. Februar 1921–5. April 1982) und der interventionelle Duktusverschluss. In: Weil J, Kallfelz HC, Lindinger A, Schmaltz AA (eds.): Kinderkardiologie in Deutschland. 50 Jahre Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie 1969–2019. Elsevier-Verlag 2019.
14.
Rashkind WJ, Miller WW: Creation of an atrial septal defect without thoracotomy. A palliative approach to complete transposition of the great arteries. JAMA 1966; 196 (11): 991–2 CrossRef MEDLINE
15.
Spector LG, Menk JS, Knight JH, et al.: Trends in Long-term Mortality after Congenital Heart Surgery. J Am Coll Cardiol 2018; 71 (21): 2434–46 CrossRef MEDLINE PubMed Central
16.
Couperus LE, Vliege HW, Zandstra TE, et al.: Long-term outcome after atrial correction for transposition of the great arteries. Heart. 2019;´105 (10): 790–6 CrossRef MEDLINE
17.
Cuypers JAAE, Eindhoven JA, Slager MA, et al.: The natural and unnatural history of the Mustard procedure: long-term outcome up to 40 years. Eur Heart J 2014; 35 (25): 1666–74 CrossRef MEDLINE
18.
Senning A: Surgical correction of transposition of the great vessels. Surgery 1959; 45 (6): 966–80.
19.
Mustard WT, Keith JD, Truseler GA, et al.: The surgical management of transposition of the great vessels. J Thoracic and Cardiovas Surg 1964; 48 (6): 953– CrossRef
20.
Jatene AD, Fontes VF, Paulista PP, et al.: Anatomic correction of transposition of the great vessels. J Thorac Cardiovasc Surg 1976; 72 (3): 364–70 CrossRef MEDLINE
21.
van der Palen RLF, Blom NA, Kuipers IM, et al.: Long-term outcome after the arterial switch operation: 43 years of experience. Eur J Cardio-Thoracic Surg 2021; 59 (5): 968–77 CrossRef MEDLINE PubMed Central
22.
Bonhoeffer P, Boudjemline Y, Saliba Z, et al.: Percutaneous replacement of pulmonary valve in a right-ventricle to pulmonary-artery prosthetic conduit with valve dysfunction. Lancet 2000; 356 (9239): 1403–5 CrossRef MEDLINE
23.
Cribier A, Eltchaninoff H, Bash A, et al.: Percutaneous transcatheter implantation of an aortic valve prosthesis for calcific aortic stenosis: first human case description. Circulation 2002; 106 (24): 3006–8 CrossRef MEDLINE
24.
Baumgartner H, De Backer J, Babu-Narayan SV, et al.: 2020 ESC Guidelines for the management of adult congenital heart disease. Eur Heart J 2021; 42 (6): 563–645 CrossRef MEDLINE
25.
Mylotte D, Pilote L, Ionescu-Ittu R, et al.: Specialized Adult Congenital Heart Disease Care. The Impact of Policy on Mortality. Circulation 2014; 129: 1804–12 CrossRef MEDLINE
26.
Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK). Homepage: Zertifizierung von überregionalen EMAH-Zentren & EMAH-Schwerpunkten. https://emah.dgk.org/zertifizierte-emah-zentren/ (last accessed 8 December 2022).
27.
Neidenbach R, Achenbach S, Andonian C, et al.: Systematic assessment of health care perception in adults with congenital heart disease in Germany. Cardiovasc Diagn Ther 2021; 11 (2): 481–91 CrossRef MEDLINE PubMed Central
28.
Seidel L, Nebel K, Achenbach S, et al.: Facts about the General Medical Care of Adults with Congenital Heart Defects: Experience of a Tertiary Care Center. J Clin Med 2020; 9 (6): 1943 CrossRef MEDLINE PubMed Central
Angeborene Herzfehler
Grafik 1
Angeborene Herzfehler
Schätzung der klinischen Relevanz der angeborenen Herzfehler für die nächsten Jahrzehnte
Grafik 2
Schätzung der klinischen Relevanz der angeborenen Herzfehler für die nächsten Jahrzehnte
1.Hoffman JI: Natural history of congenital heart disease. Problems in its assessment with special reference to ventricular septal defects. Circulation 1968; 37 (1): 97–125 CrossRef MEDLINE
2. Mandalenakis Z, Giang KW, Eriksson P, et al.: Survival in Children With Congenital Heart Disease: Have We Reached a Peak at 97 %? J Am Heart Assoc 2020; 17; 9 (22): e017704 CrossRef MEDLINE PubMed Central
3.Deutscher Herzbericht 2021. Herausgeber: Deutsche Herzstiftung e.V. Georg Thieme Verlag KG.
4.Bertranou EE, Blackstone EH, Hazelrig JB, et al.: Life expectancy without surgery in tetralogy of Fallot. Am J. Cardiol 1978; 42 (3): 458–66 CrossRef MEDLINE
5.Van Robays J: Helen B. Taussig (1898–1986). Facts Views Vis Obgyn 2016; 8 (3): 183–7.
6.Blalock A, Taussig HB: The surgical treatment of malformations of the heart in which there is a pulmonary stenosis or pulmonary atresia. JAMA 1945; 128 (3): 189–20 CrossRef
7.Ulmer HE: C. Walton Lillehei. Z Herz-Thorax-Gefäßchir. 2020; 34: 143–4 CrossRef
8.Hill JD: Part I. The Development of the First Successful Heart Lung Machine. Ann Thorac Surg 1982; 34 (3): 337–41 CrossRef MEDLINE
9.Smith CA, McCracken C, Thomas AS, et al.: Long-term Outcomes of Tetralogy of Fallot: A Study From the Pediatric Cardiac Care Consortium. JAMA Cardiol 1. Januar 2019; 4 (1): 34–41. DOI: 10.1001/jamacardio.2018.4255 CrossRef MEDLINE PubMed Central
10.Blais S, Marelli A, Vanasse A, et al.: The 30-Year Outcomes of Tetralogy of Fallot According to Native Anatomy and Genetic Conditions. Can J Cardiol 2021; 37 (6): 877–86 CrossRef MEDLINE
11.Hosseinpour AR, Gonzáles-Calle A, Adsuar-Gómez A, et al.: The Predicament of Surgical Correction of Tetralogy of Fallot. Pediatric Cardiology 2021; 42: 1252–7 CrossRef MEDLINE
12.Weil J, Kallfelz HC, Lindinger A, et al.: Kinderkardiologie in Deutschland. 50 Jahre Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie 1969–2019. Elsevier-Verlag 2019; 1. Auflage.
13. Lindinger A: Sternstunden der Herz-Kreislauf-Medizin – Werner Porstmann (22. Februar 1921–5. April 1982) und der interventionelle Duktusverschluss. In: Weil J, Kallfelz HC, Lindinger A, Schmaltz AA (eds.): Kinderkardiologie in Deutschland. 50 Jahre Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie 1969–2019. Elsevier-Verlag 2019.
14.Rashkind WJ, Miller WW: Creation of an atrial septal defect without thoracotomy. A palliative approach to complete transposition of the great arteries. JAMA 1966; 196 (11): 991–2 CrossRef MEDLINE
15. Spector LG, Menk JS, Knight JH, et al.: Trends in Long-term Mortality after Congenital Heart Surgery. J Am Coll Cardiol 2018; 71 (21): 2434–46 CrossRef MEDLINE PubMed Central
16.Couperus LE, Vliege HW, Zandstra TE, et al.: Long-term outcome after atrial correction for transposition of the great arteries. Heart. 2019;´105 (10): 790–6 CrossRef MEDLINE
17.Cuypers JAAE, Eindhoven JA, Slager MA, et al.: The natural and unnatural history of the Mustard procedure: long-term outcome up to 40 years. Eur Heart J 2014; 35 (25): 1666–74 CrossRef MEDLINE
18. Senning A: Surgical correction of transposition of the great vessels. Surgery 1959; 45 (6): 966–80.
19.Mustard WT, Keith JD, Truseler GA, et al.: The surgical management of transposition of the great vessels. J Thoracic and Cardiovas Surg 1964; 48 (6): 953– CrossRef
20.Jatene AD, Fontes VF, Paulista PP, et al.: Anatomic correction of transposition of the great vessels. J Thorac Cardiovasc Surg 1976; 72 (3): 364–70 CrossRef MEDLINE
21.van der Palen RLF, Blom NA, Kuipers IM, et al.: Long-term outcome after the arterial switch operation: 43 years of experience. Eur J Cardio-Thoracic Surg 2021; 59 (5): 968–77 CrossRef MEDLINE PubMed Central
22.Bonhoeffer P, Boudjemline Y, Saliba Z, et al.: Percutaneous replacement of pulmonary valve in a right-ventricle to pulmonary-artery prosthetic conduit with valve dysfunction. Lancet 2000; 356 (9239): 1403–5 CrossRef MEDLINE
23.Cribier A, Eltchaninoff H, Bash A, et al.: Percutaneous transcatheter implantation of an aortic valve prosthesis for calcific aortic stenosis: first human case description. Circulation 2002; 106 (24): 3006–8 CrossRef MEDLINE
24. Baumgartner H, De Backer J, Babu-Narayan SV, et al.: 2020 ESC Guidelines for the management of adult congenital heart disease. Eur Heart J 2021; 42 (6): 563–645 CrossRef MEDLINE
25.Mylotte D, Pilote L, Ionescu-Ittu R, et al.: Specialized Adult Congenital Heart Disease Care. The Impact of Policy on Mortality. Circulation 2014; 129: 1804–12 CrossRef MEDLINE
26.Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung (DGK). Homepage: Zertifizierung von überregionalen EMAH-Zentren & EMAH-Schwerpunkten. https://emah.dgk.org/zertifizierte-emah-zentren/ (last accessed 8 December 2022).
27.Neidenbach R, Achenbach S, Andonian C, et al.: Systematic assessment of health care perception in adults with congenital heart disease in Germany. Cardiovasc Diagn Ther 2021; 11 (2): 481–91 CrossRef MEDLINE PubMed Central
28.Seidel L, Nebel K, Achenbach S, et al.: Facts about the General Medical Care of Adults with Congenital Heart Defects: Experience of a Tertiary Care Center. J Clin Med 2020; 9 (6): 1943 CrossRef MEDLINE PubMed Central

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote