ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2000Denkmal: Zu Helfern verpflichtet

SPEKTRUM: Leserbriefe

Denkmal: Zu Helfern verpflichtet

Dtsch Arztebl 2000; 97(19): A-1256 / B-1048 / C-976

Elfeldt, Hans-Werner

Zu der Nationalen Gedenkfeier in Pirna-Sonnenstein und dem Beitrag „Kein Heilsversprechen rechtfertigt die Entscheidung über das Leben anderer“ von Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin Andrea Fischer in Heft 12/2000 und dem Kommentar zur „Präimplantationsdiagnostik Mensch von Anfang an“ von Joachim Kardinal Meisner in Heft 14/2000 sowie dem Beitrag „Schatten der Vergangenheit: Ein Denkmal wankt“ von Dr. Thomas Gerst in Heft 14/2000:
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LNSLNS . . . In ihrer Rede sagte Frau Fischer, dass in der NS-Zeit als Folge dieser Ideologie die Ärzte „zu Herren über Leben und Tod“ wurden. Auch jetzt werden diese erneut durch eine nachsichtige Gesetzgebung zu Helfern bei der Beseitigung von beginnendem Leben verpflichtet.
Gleich den Worten der Frau Fischer wird unsere Nachwelt dann später vielleicht einmal fragen: Wie war es möglich, die vielen Menschen, die man benötigte, um so etwas durchzuführen, unter dem medizinischen und pflegerischen Personal zu finden, . . . und dass bei den meisten Tätern kein Unrechtsbewusstsein für ihre Taten bestand? . . .
Dr. med. Hans-Werner Elfeldt, Brunnenstraße 2, 21406 Barmstedt
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