ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2000Österreich: Solidarität bekunden

SPEKTRUM: Leserbriefe

Österreich: Solidarität bekunden

Dtsch Arztebl 2000; 97(19): A-1260 / B-1075 / C-1003

Bau, Andreas

Zu dem Beitrag „Ärzte nicht isolieren“ von Nils Bergemann in Heft 13/2000:
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LNSLNS Die Stimmung, die zur Zeit gegen Österreich geschürt wird, ist alarmierend. Was treibt die EU, ein Land, das eine demokratisch gewählte Regierung hat, mit einer derartigen Kampagne zu überziehen? Herr Prodi hat es deutlich gesagt: „Alle, die sich nicht fügen, haben mit ähnlichen Maßnahmen zu rechnen.“ Herr Dr. Friedmann weiß genau, dass der Boykott nicht nur die Regierung selektiv treffen kann, sondern er trifft das ganze österreichische Volk. Die Kampagne soll natürlich auch die Ärzte isolieren. Ich möchte als deutscher Kinderarzt meine Solidarität mit dem österreichischen Volk und den österreichischen Kollegen bekunden. Ich werde meine Freundschaft zu den Kollegen in Österreich nicht abbrechen, und ich werde weiter sehr gern nach Österreich reisen. Als freier Bürger erwarte ich, dass sich die Genossen der Sozialistischen Internationale wie Prodi, Guterres, Chirac usw. bei dem österreichischen Volk entschuldigen. Auch vom DÄ erwarte ich eine klare Stellungnahme zu den undemokratischen, rechtswidrigen Boykottmaßnahmen der EU gegen die Ärzte in Österreich.
Dr. med. Andreas Bau, Herthastraße 12, 22179 Hamburg
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