ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2000Österreich: Armutszeugnis

SPEKTRUM: Leserbriefe

Österreich: Armutszeugnis

Dtsch Arztebl 2000; 97(19): A-1260 / B-1075 / C-1003

Winterstein, Marianne

Zu dem Beitrag „Ärzte nicht isolieren“ von Nils Bergemann in Heft 13/2000:
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LNSLNS Meines Erachtens ist es ein Armutszeugnis für die internationale Ärzteschaft, wenn sie sich für einen politischen Boykott missbrauchen lässt. Es empört mich, dass ausgerechnet Prof. Ludwig, als Österreicher, sein Land als Veranstaltungsort für wissenschaftliche Kongresse aus-schließt und damit in vorauseilendem Gehorsam dem lin-
ken EU-Filz Rechnung trägt. Gerade weil wir Ärzte eine gesellschaftliche Verantwortung haben, dürfen wir niemanden wegen seiner Staats- oder Religionszugehörigkeit ausgrenzen. Gerade weil wir uns als Ärzte gegen jedes Unrecht wenden, unabhängig von wem es verübt wird, dürfen wir uns nicht zum Spielball politischer Machenschaften machen. Dies sollte Herr Friedmann zur Kenntnis nehmen. Wir haben aus der Geschichte gelernt und brauchen seine Belehrung nicht.
Österreich bleibt weiterhin für internationale Kongresse ein guter und charmanter Gastgeber.
Dr. med. Marianne Winterstein, Ludwig-Wilhelm-Straße
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