ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2000Modellprojekt für Diabetiker gestartet

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Modellprojekt für Diabetiker gestartet

RAB

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LNSLNS MAGDEBURG. In der medizinischen Betreuung von Diabetikern will das Land Sachsen-Anhalt neue Wege gehen. In einem Modellvorhaben sollen die ambulante und die stationäre Versorgung von Diabetikern verzahnt und dadurch verbessert werden. Getragen wird das Modellprojekt von der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt, der Krankenhausgesellschaft, der IKK und der AOK.
Erwartet wird neben einer verbesserten medizinischen Versorgung auch ein kostensenkender Effekt für das Gesundheitswesen: „Ein gut eingestellter Patient kostet pro Jahr 2 000 bis 3 000 DM, ein schlecht eingestellter bis zu 15 000 DM“, so Günter Kasten, Vorstandsvorsitzender der AOK Sachsen-Anhalt.
An dem Versorgungsnetz beteiligen sich 240 Hausärzte und Internisten, 41 Augenärzte, 10 diabetologische Schwerpunktpraxen sowie sechs Krankenhäuser und zwei Reha-Einrichtungen. RAB

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