ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2000Patientenberatung: Beteiligung der Ärzteschaft gefordert

SPEKTRUM: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Patientenberatung: Beteiligung der Ärzteschaft gefordert

Dtsch Arztebl 2000; 97(19): A-1262 / B-1083 / C-968

Rieser, Sabine

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LNSLNS BERLIN. Mitarbeiter von Verbraucherzentralen sind nicht dafür geeignet, Patienten zu beraten. Dies sei vielmehr eine Aufgabe der Ärzte beziehungsweise eine unter Beteiligung der Ärzteschaft. Diese Auffassung hat der Bremer Dr. med. Jörg-Andreas Rüggeberg in der vergangenen Woche in Berlin vertreten. Er ist Präsident der Gemeinschaft Fachärztlicher Berufsverbände (GFB).
Rüggeberg erinnerte daran, dass die Spitzenverbände der Krankenkassen Einrichtungen zur Verbraucher- und Patientenberatung jährlich mit zehn Millionen DM fördern sollen. Die GFB verurteile jeden Versuch, kommerziell orientierten Einrichtungen Zugang zu einem Bereich zu verschaffen, der so stark die Privatsphäre der Betroffenen berührt.
Als positive Modelle im Bereich der Patientenberatung nannte er die Schlichtungsstellen bei den Ärztekammern und die Unabhängige Patientenberatung Bremen. Sie wird von einem Verein getragen, dem die dortige Ärztekammer, der Gesundheitssenator, die Krankenhausgesellschaft und die Krankenkassen angehören. Geleitet wird sie von einem Pastor.
Die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände hat die Vorwürfe zurückgewiesen. Ihre Mitglieder seien gemeinnützige Einrichtungen, die neutral und unabhängig von Anbieterinteressen berieten. Rie

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