ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2000EU unterstützt Kampf gegen seltene Leiden

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EU unterstützt Kampf gegen seltene Leiden

RAB

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LNSLNS BRÜSSEL. Patienten mit seltenen Krankheiten sollen nicht länger auf eine erstklassige Arzneimittelversorgung verzichten müssen. Dafür setzt sich die Europäische Union mit einer Verordnung für in Europa seltene Leiden wie Malaria oder die Schlafkrankheit ein. Anreize für die Industrie sollen die Entwicklung von „unrentablen“ Medikamenten fördern. So können Unternehmen von Gebühren befreit werden und ein Exklusivrecht für ihr Produkt erhalten. Entsprechend deklarierte Arzneimittel können damit auch Entwicklungsländern zugute kommen, in denen die Krankheiten weit verbreitet sind.
Die Verordnung orientiert sich an der seit 1983 in den USA praktizierten Sonderförderung im Kampf gegen seltene Leiden. Auch Japan, Australien und Singapur verfügen bereits über ähnliche Förderprogramme. RAB

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