ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2000Medikamentenabgabe durch Ärzte im Test

SPEKTRUM: Nachrichten - Ausland

Medikamentenabgabe durch Ärzte im Test

Dtsch Arztebl 2000; 97(19): A-1263 / B-1082 / C-969

Flintrop, Jens

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS ZÜRICH. Die Wahlfreiheit der Patienten zwischen den Medikamentenversorgern Apotheke und Arzt könnte zur Verbesserung der Qualität der Arzneimittelversorgung und zur Kostenkontrolle beitragen. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich, das 3 000 Personen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, schriftlich befragt hat.
60 Prozent der Patienten bezogen ihre Medikamente ausschließlich oder überwiegend in Apotheken, 40 Prozent erhielten ihre Medikamente von selbst dispensierenden Ärzten. 96 Prozent der Befragten waren mit ihrer bisherigen Medikamentenbezugsstelle zufrieden, 80 Prozent fühlten sich immer ausreichend über Anwendung und Einnahme der Medikamente aufgeklärt.
Die Schweizer Wissenschaftler ermittelten auch Anzeichen dafür, dass selbst dispensierende Ärzte im Vergleich zu Apotheken die Patienten umfassender informieren. Diese Beobachtung könne auf die Doppelrolle der Selbstdispensierenden zurückgeführt werden, die einerseits die Funktion des Behandelnden und gleichzeitig die des Abgebenden innehätten. JF
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema