ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2000Überempfindlichkeit gegen Säure bei Dyspepsie

MEDIZIN: Referiert

Überempfindlichkeit gegen Säure bei Dyspepsie

Dtsch Arztebl 2000; 97(19): A-1308 / B-1113 / C-1041

w

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Am häufigsten scheint eine Motilitätsstörung die Ursache bei der nichtulzerösen Dyspepsie zu sein, doch sprechen auch nicht wenige Patienten auf eine antisekretorische Therapie an. Gemeinsames Konzept ist möglicherweise eine erhöhte Viszero-Perzeption. Die Autoren untersuchten bei zwölf Patienten mit dyspeptischen Beschwerden und zehn gesunden Kontrollen die Reaktion auf die Instillation von Säure- oder Kochsalz ins Duodenum postprandial und während der interdigestiven Phase. Bei nüchternen dyspeptischen Patienten ließ sich dabei eine herabgesetzte motorische Aktivität des Duodenum und eine reduzierte Clearance-Funktion nachweisen. Der Bulbus duodeni erwies sich dabei als hypersensitiv gegenüber einer Säureinfusion, sodass die Patienten über Nausea klagten. w

Samson M, Verhagen MAMT, van Berge Henegouwen GP, Smout AJPM: Abnormal clearance of exogenous acid and increased acid sensitivity of the proximal duodenum in dyspeptic patients. Gastroenterology 1999; 116: 515–520.
Gastrointestinal Motility Unit, University Hospital Utrecht, Utrecht, Niederlande.

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema