ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2000Klinische Ethik: Beratung zahlt sich aus

SPEKTRUM: Leserbriefe

Klinische Ethik: Beratung zahlt sich aus

Dtsch Arztebl 2000; 97(20): A-1338 / B-1140 / C-1068

Schweihoff, Monika

Zu dem Beitrag „Beratung bei Entscheidungsschwierigkeiten“ von Priv.-Doz. Dr. Stella Reiter-Theil et al. in Heft 14/2000:
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LNSLNS . . . Vom Arzt umfassend aufgeklärt, ist eine dezidierte Festlegung der Wünsche in Bezug auf medizinische Maß-
nahmen möglich. Genaue Angaben in der Patientenverfügung und die Benennung des Bevollmächtigten bei eigener Entscheidungsunfähigkeit erleichtern therapeutische Entscheidungsprozesse in allen Bereichen der Medizin, ohne den Arzt aus seiner Verantwortung aufgrund fachlicher Kompetenz zu entlassen.
Nicht Therapiebegrenzung, sondern Therapieveränderung. Bei schwerstkranken und sterbenden Patienten muss sie keinesfalls in
die extreme Maximaltherapie oder Behandlungsabbruch münden. Hospizarbeit und palliativmedizinische Versorgung solcher Patienten sind eine tragfähige Alternative. Die zusätzliche Beratungsarbeit für den Arzt wird sich in der Zukunft auszahlen. Nur so kann sich eine zeitgemäße, auf gegenseitiges Vertrauen basierende Arzt-Patienten-Beziehung für die Zukunft gestalten.
Monika Schweihoff, Deutsche Hospiz Stiftung, Hohle Eiche 29, 44229 Dortmund
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