ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2000Wanderer zwischen den Fronten

SPEKTRUM: Bücher

Wanderer zwischen den Fronten

Richter, Horst-Eberhard

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LNSLNS Horst-Eberhard Richter: Wanderer zwischen den Fronten. Gedanken und Erinnerungen. Verlag Kiepenheuer & Witsch. Köln, 2000, 350 Seiten, gebunden, 42 DM
„Eltern, Kind, Neurose“, „Patient Familie“, „Flüchten oder Standhalten“ – den meisten werden diese Buchtitel vertraut sein. Horst-Eberhard Richter, Direktor des Sigmund-Freud-Instituts in Frankfurt am Main, geboren 1923, hat mit seinen Publikationen vor allem in den 70er- Jahren die psychoanalytische Diskussion in Deutschland maßgeblich beeinflusst und der Familientherapie hierzulande zum Durchbruch verholfen.
Nun lässt er die Leser in einer Lebensrückschau an seinen Gedanken und Erinnerungen teilhaben. Wer eine Autobiographie Richters erwartet hat, muss enttäuscht sein. Nach einem fesselnden Beginn mit einem Rückblick auf seine Kriegsteilnahme und sein Schicksal in der frühen Nachkriegszeit folgen ohne inneren Zusammenhalt Episoden und Begebenheiten aus seinem Leben. Gelegentlich liest man sich in einem Kapitel fest, doch ist der Spannungsbogen dahin und das Interesse nur noch gering, bis zum Ende auszuharren.
Thomas Gerst, Köln
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