ArchivDeutsches Ärzteblatt30/1996Jazz-Debüt: Mein lieber Schwan

VARIA: Feuilleton

Jazz-Debüt: Mein lieber Schwan

Dtsch Arztebl 1996; 93(30): A-1976 / B-1671 / C-1484

Mertens, Stephan

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LNSLNS "Während meiner Zeit in New York bin ich mehr straight ahead geworden", meint die Saxophonistin und Ärztin Henriette Müller über ihren zweijährigen Aufenthalt in den USA. Mit einem Stipendium vom Berliner Senat konnte sie Unterricht in Komposition und Saxophonspiel nehmen.

Schnörkellos
Ihre Debüt-CD "memories of a swan song" (Konnex KCD 5072) versteht Henriette Müller als Resümee ihrer musikalischen Ausbildung und Erfahrung in New York. Zusammen mit dem Bassisten Peter Herbert und dem Schlagzeuger Jeff Brillinger stellt das Trio eine Auswahl von Titeln vor, die sich durch einen schnörkellosen und gradlinigen Stil auszeichnen. Besonders das zweite Stück, dessen Titel der CD den Namen gab, gefällt durch einen sparsamen und gefühlvollen Dialog zwischen Baß und Saxophon. Von größerer Dynamik ist zum Beispiel der Titel "will you kiss and smile", der sich durch einen funkigen Baß, viel Drive und originelle Phrasen auf dem Saxophon auszeichnet.
David Berkman (Piano) ist als Gastmusiker bei vier Einspielungen mit von der Partie, wobei sich diese eher eingängigen Stücke am Mainstream orientieren. Die Anregungen für ihre Kompositionen holt sich Henriette Müller aus so unterschiedlichen Stilrichtungen wie Reggae und Tango. Neben ihrem Trio komponiert die Künstlerin und übernimmt Aufträge für Filmmusik und zeitgenössische E-Musik. Als nächstes möchte die ambitionierte Musikerin mit einer Big Band arbeiten. Stephan Mertens

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