ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2000Eifel-Höhenklinik AG, Bonn

VARIA: Wirtschaft - Berichte

Eifel-Höhenklinik AG, Bonn

Dtsch Arztebl 2000; 97(20): A-1401 / B-1169 / C-1093

Clade, Harald

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LNSLNS Erfolgreich hat die EHK AG den Turnaround vollzogen und das Konzernergebnis für das Geschäftsjahr 1999 auf über zwei Millionen DM (1988: Konzernverlust: 691 000 DM) gesteigert. Die Klinik AG, deren Aktivitäten in der Rehabilitation und in der Altenpflege liegen, hat seit Ende 1998 das Angebot auf die Akutversorgung durch die Kooperation mit dem Krankenhausbetreiber Neue Pergamon ausgeweitet. Das Stammhaus der Rehabilitationsklinik in Marmagen/Eifel (446 Betten) setzt wie bisher auf die Indikationen Innere Medizin, Orthopädie, Traumatologie und Neurologie. Hauptbelegungsträger sind die AOK und die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte.
In der Kaiser-Karl-Klinik in Bonn (124 Betten) ist der Schwerpunkt bei den Indikationen Orthopädie, Innere Medizin, TCM und Schmerztherapie. Das Geriatrische Zentrum Zülpich GmbH (die EHK ist Mitgesellschafter) erreichte nach Anlaufverlusten im Jahr 1999 erstmals die Gewinnschwelle. Die Neue Pergamon ist eine Management-Gesellschaft, die im Rahmen von Managementverträgen Akutkliniken und weitere Einrichtungen mit mehr als 2 500 Betten betreibt.
Wie die Klinikleitung im Hinblick auf die Aktionärsversammlung mitteilte, lag der Konzernumsatz 1999 bei rund 47,3 Millionen DM (rund 9,5 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr). Das Konzernergebnis wird sich 1999 voraussichtlich auf rund zwei Millionen DM belaufen.
Die rückläufige Verweildauer wurde 1999 in Marmagen durch Steigerung der Fallzahl um 4,3 Prozent auf 4 196 Fälle in der Kaiser-Karl-Klinik um 29 Prozent auf 1 719 Fälle kompensiert. Darüber hinaus wurden ab Januar 2000 neue Vergütungsvereinbarungen geschlossen. Diese sehen eine verweildauerunabhängige Vergütung in Form von Fallpauschalen vor. HC
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