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Flämische Lustgärten

Dtsch Arztebl 2000; 97(20): A-1405 / B-1171 / C-1095

AE

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LNSLNS Sie belegten „den ersten Platz in der Kunst der Pflanzenzucht“, so äußerte sich der flämische Botaniker Matthias Lobelius 1576 bewundernd über seine Landsleute. Deren Kunstwerke, die flämischen Gärten des 16. und 17. Jahrhunderts, hießen zu ihrer Zeit auch „Lusthöfe“ oder „Maison de Plaisance“. Zu ihnen gehörten Baumhäuser, Labyrinthe, Laubengänge, Grotten und Bogenschießanlagen. Blumen waren damals noch sehr kostbar und wurden nur einzeln gepflanzt. Vor allem der Adel und das Großbürgertum ergingen sich in solchen „Lusthöfen“.
Heute existieren von ihnen, neben einigen Gartengeräten aus der damaligen Zeit, nur noch Abbildungen: Gemälde, Zeichnungen, Drucke und Skulpturen. Sie zeigt das Gustav-Lübcke-Museum der Stadt Hamm in der Ausstellung „Gärten und Höfe der Rubenszeit – Brueghel – Rubens-Schule“ vom 15. Oktober 2000 bis zum 14. Januar 2001, täglich außer montags von 10 bis 18, mittwochs bis 20 Uhr. Weitere Informationen: Gustav-Lübcke-Museum, Neue Bahnhofstraße 9, 59065 Hamm, Telefon: 0 23 81/17 57 01, Fax: 17 29 89. AE

Jan Brueghel d. Ä. und Hendrick van Balen: „Der Frühling“ (Ausschnitt). Bayerische Staatsgemäldesammlungen München Foto: Gustav-Lübcke-Museum
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