VARIA: Personalien

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Dtsch Arztebl 2000; 97(20): A-1406 / B-1197 / C-1123

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LNSLNS Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Gert-Horst Schumacher, ehemaliger Ordinarius und früherer Direktor des Institutes für Anatomie der Universität Rostock, wird am 21. Mai 75 Jahre alt.
Schumacher studierte nach dem Kriegsdienst bis 1952 Zahnmedizin und Medizin in Greifswald. Promotion zum Dr. med. (1953) und zum Dr. med. dent. (1954); Habilitation 1958 an der Universität Greifswald. Am dortigen Institut für Anatomie war er bis 1959 als Assistent und Dozent tätig. 1959 Berufung auf den Lehrstuhl für Anatomie der Universität Rostock, den er bis zu seiner Emeritierung 1990 innehatte.
Das wissenschaftliche Werk von Schumacher umfasst Arbeiten zur makroskopischen, vergleichenden orofazialen und stomatologischen Anatomie, zur Teratologie und Medizingeschichte. Er ist Autor von rund 20 Monographien und Lehrbüchern. Er hat etwa 600 Arbeiten in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht. Schumacher betreute zahlreiche Promotionen und mehrere Habilitationen. Er ist seit 1970 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina. Er war von 1977 bis 1991 Chefredakteur des „Anatomischen Anzeigers“ und Redaktionsmitglied weiterer wissenschaftlicher Zeitschriften.. FP

Prof. Dr. med. Wilhelm Schneider, em. Ordinarius für Dermatologie und ehemaliger Direktor der Universitäts-Hautklinik der Universität Tübingen, wird am 22. Mai 90 Jahre alt.
Schneider, ein Pionier auf dem Gebiet der Phlebologie und Proktologie, hat sich als Wissenschaftler, Hochschullehrer und Arzt hohe Verdienste erworben. In seiner Eigenschaft als langjähriger Präsident der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie und als Präsident der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft prägte Schneider die Entwicklung der Dermatologie in Deutschland. Darüber hinaus war er berufspolitisch engagiert: ab 1960 Vorsitzender des Facharzt-Anerkennungsausschusses der Bezirksärztekammer Südwürttemberg, seit 1968 Vorsitzender des Widerspruchs-Ausschusses bei der Lan­des­ärz­te­kam­mer Baden-Württemberg und Mitglied der Ständigen Konferenz ärztliche Weiterbildung der Bundes­ärzte­kammer.
In Anerkennung seiner Verdienste um die ärztliche Fortbildung erhielt Schneider 1978 die Ernst-von-Bergmann-Plakette, verliehen durch die Bundes­ärzte­kammer. 1979 ist er während des 82. Deutschen Ärztetages im Mai in Nürnberg mit der Paracelsus-Medaille der deutschen Ärzteschaft geehrt worden. EB
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