ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2000Psychotherapie: Ungerechtigkeiten

SPEKTRUM: Leserbriefe

Psychotherapie: Ungerechtigkeiten

Dtsch Arztebl 2000; 97(21): A-1414 / B-1200 / C-1128

Henning, Hans

Zu dem „Seite eins“-Beitrag „Schlimm genug“ von Dr. Thomas Gerst in Heft 16/2000:
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Es wird leider viel zu wenig beachtet, dass die neueste Entwicklung extreme Ungerechtigkeiten bei der Bezahlung von Psychotherapie bewirkt.
So ist nach Ansicht des Berufsverbandes Deutscher Nervenärzte/Landesverband Bayern zu erwarten, dass eine hausärztliche Psychotherapiesitzung von 50 Minuten circa 125 DM Honorar erbringt, eine durch Psychologische Psychotherapeuten circa 110 DM und eine durch einen psychiatrischen Psychotherapeuten circa 28 bis 40 DM. Abgesehen davon, dass das Honorar, das niedergelassene Psychiater für Psychotherapiesitzungen bekommen, weit unter den Unkosten liegt, wird hier für die gleiche Leistung ohne irgendeinen nachvollziehbaren Grund ein extrem unterschiedliches Honorar bezahlt, was in keinem anderen Beruf denkbar wäre.
Diplom-Psychologen und Hausärzte werden zulasten der Psychiater extrem bevorzugt, und das Prinzip gleiche Bezahlung für gleiche Leistung wird grob missachtet!
Dr. med. Hans Henning, Nürnberger Straße 15, 91052 Erlangen
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema