ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2000Tumorzentren: Gesamtbilanz beschämend

SPEKTRUM: Leserbriefe

Tumorzentren: Gesamtbilanz beschämend

Dtsch Arztebl 2000; 97(21): A-1414 / B-1200 / C-1128

Kübler, Ulrich

Zu dem Kommentar „Auslaufmodell Tumorzentrum?“ von Dr. Barbara Nickolaus in Heft 14/2000:
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LNSLNS Nur Organisationsformen, die durch Leistung und gesellschaftliche Akzeptanz überzeugen und mit der Gesellschaft kommunizieren, können überleben.
Bei den Tumorzentren ist nichts davon der Fall:
Im internationalen Maßstab ist die wissenschaftliche Gesamtbilanz beschämend.
Der Patient in ihnen mehr ein Störfaktor, und darüber hinaus verfolgen einige Schatzmeister nachweislich außerhalb der Tumorzentren private Interessen, die, höflich ausgedrückt, wettbewerbsverzerrend sind.
Der ursprüngliche Geschäftszweck der Tumorzentren, nämlich die Früherkennung von Krebs und die Heilung des Patienten, ist dem Kampf um Pfründe und Definitionsmonopole allzu stark gewichen, weshalb die Thesen von Prof. Weißbach korrekt sind.
Die Erklärung von Dr. Sauer ist ein Hilferuf, auf den aber nicht geantwortet werden kann, da er keine konstruktiven Vorschläge zur Änderung des Verhaltens der Tumorzentren macht.
Dr. med. Ulrich Kübler, Siebertstraße 6, 81675 München
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