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LNSLNS Walter Hirrlinger, Präsident des Verbandes der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Sozialrentner e.V. (VdK), Stuttgart, wurde am 24. Juni 70 Jahre alt.
Hirrlinger, in Esslingen geboren, war zunächst Kaufmann und Journalist, ehe er in den fünfziger Jahren hauptamtlich für den VdK in Baden-Württemberg tätig wurde. Mit 27 Jahren zog Hirrlinger für die SPD ins Esslinger Stadtparlament, erhielt mit 34 Jahren ein Landtagsmandat und war mit 40 Jahren SPD-Fraktionschef im baden-württembergischen Landtag. Mit 42 Jahren wurde er zum Arbeits- und Sozialminister in der Großen Koalition in Baden-Württemberg berufen (1968 bis 1972). Nach Ende der Großen Koalition wechselte Hirrlinger als Geschäftsführer zur Neuen Heimat in Stuttgart, wo er bis zum Eintritt in den Ruhestand 1986 blieb. 1990 wurde er zum Präsidenten des Sozialverbandes VdK gewählt.


Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Gottfried P. F. Schmuth, von 1967 bis 1991 Direktor der Poliklinik für Kieferorthopädie des Zentrums für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde an der Universität Bonn, wurde am 29. Juni 70 Jahre alt.
Gottfried P. F. Schmuth, in Wien geboren, wurde 1949 zum Dr. med. promoviert; er studierte danach Zahnmedizin, ein Studium, das er 1952 mit der zahnärztlichen Approbation abschloß. An der Universität Düsseldorf wurde er zum Dr. med. dent. promoviert und erlangte 1957 die Habilitation. Schmuth war von 1960 bis 1967 Leiter der Abteilung für Kieferorthopädie der Zahn-Universitätsklinik Köln. Danach ist er auf den Lehrstuhl für Kieferorthopädie an die Universität Bonn berufen worden, der er bis 1991 (seiner Emeritierung) als Direktor der Poliklinik für Kieferorthopädie treu blieb. Prof. Schmuth hat mehr als 200 Publikationen und Buchbeiträge verfaßt. EB


Prof. Dr. med. habil. Bernhard Schmidt, em. ordentlicher Professor für Hygiene, Bakteriologie, Serologie und Virologie an der Freien Universität Berlin, Esslingen (Sulzgries), wurde am 20. Mai 90 Jahre alt.
Bernhard Schmidt wurde 1940 zum Universitätsdozenten an der Universität Göttingen ernannt. Von 1941 bis 1945 war er in Berlin tätig. Ab 1946 wirkte er als Abteilungsvorstand und als außerplanmäßiger außerordentlicher Universitätsprofessor in Frankfurt am Main. Zum Ordinarius an der Freien Universität Berlin wurde er 1953 ernannt. Auf Professor Bernhard Schmidt gehen wesentliche Beiträge zur Bakteriologie, Infektiologie und Virologie zurück. Früher war er Mitherausgeber der Zeitschrift "Zentralblatt für Hygiene und Umweltmedizin" (ab 1964). Im Vorstand der Deutschen Zentrale für Volksgesundheitspflege e.V. (DZV), Frankfurt/Main, wirkte Professor Schmidt lange Jahre maßgeblich mit. EB

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