ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2000Frischzellen: Fehlgutachten des BGA widerlegt

SPEKTRUM: Leserbriefe

Frischzellen: Fehlgutachten des BGA widerlegt

Dtsch Arztebl 2000; 97(21): A-1420 / B-1205 / C-1133

Martin, C.

Zu dem „Seite eins“-Beitrag „Länder jetzt gefordert“ von Dr. Harald Clade in Heft 8/2000:
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LNSLNS Es ist nicht korrekt, wenn der Kommentator schreibt, das Gutachten des Bundesgesundheitsamtes sei noch nicht entkräftet worden. Fakt ist, dass die Fehlgutachten des BGA von 1992 und 1994 durch Stellungnahmen des Bundesverbandes Deutscher Ärzte für Frischzellen-Therapie widerlegt wurden.
Es gibt seit 1984, entgegen den Behauptungen des BGA, weder Todesfälle noch schwere gesundheitliche Nebenwirkungen nach Frischzellen-Therapie, die tragfähig einer wissenschaftlichen Beurteilung zugrunde gelegt werden können . . .
Das Urteil unterstreicht eindrücklich die vom Grundgesetz verbriefte Therapiefreiheit für Ärzte und die freie Wahl der Behandlungsmethoden für Menschen dieses Landes.
Vielleicht fühlen sich in Zukunft durch das Urteil aber auch Ärzte und ihre Standesvertreter ermutigt und gefordert, Regulierungsversuchen der Politik zur Entkernung des freien Arztberufs nicht nur mit Worthülsen, sondern auch mit entsprechenden Klagen beim Verfassungsgericht entgegenzutreten. So hat vielleicht das Urteil aus Karlsruhe für Kolleginnen und Kollegen, die bisher der Frischzellen-Therapie mehr aus Unkenntnis eher reserviert gegenüberstanden, auch einen Nutzen.
Dr. med. C. Martin, Bundesverband Deutscher Ärzte für Frischzellen-Therapie, Färberweg 3, 83700 Rottach-Egern
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