ArchivDeutsches Ärzteblatt5/1996Die Operation war bösartig: Kurioses aus Arztberichten und Krankenhausschreiben

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Die Operation war bösartig: Kurioses aus Arztberichten und Krankenhausschreiben

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LNSLNS l Die zum Tode führende Arztbehandlung begann bereits am 15. September.

l Bei dem Patienten war das linke Trommelfell stark geröstet.


l Frau B. ist übersäuert und relativ eng und starr in der Kurve. Sie muß dringend therapiert werden.


l Das Kind Sandra liegt stationär bei uns und bedarf der weiteren Aufzucht.


l Sechs Stunden nach Feststellung des Hirntodes starb der Patient.


l Am 10. August untersuchte ich im Bestand von Herrn Andreas S. einige Kühe, die seit dem letzten Kalb keine Brunsterscheinungen mehr zeigten. Bei der Untersuchung vergaß ich die Kuh zu fragen, ob sie schon einmal besamt wurde.


l Beim Ausbeinen verletzte sich der Patient am rechten Oberschenkel und wurde sofort in die Klinik geliefert.


l Der Unfall passierte deshalb, weil die Magd beim Kalben ausglitt.


l Nach Auskunft von Dr. B. war die Operation bösartig.


l Der Patient bemerkte seit zwei Wochen ein Klostergefühl im Hals.


l In diesem Stadion ist die Krankheit nicht mehr aufzuhalten.


l Als die Ehefrau nach dem Tod ihres Mannes das Sperma verlangte, legte sich die Samenbank quer.


l Frau R. ist 55 und hat seit einiger Zeit Männerpause.


l D. Baumann hat operativ einen Nierenstein entfernt, bei dem Sie Rückfrage halten können.


l In das Wundgebiet wurde eine Saufdrainage eingelegt.


l Herr M. leidet an gehäuften Erbrechen mit Blutdruckabfall.


l Es wurde festgestellt, daß die Hohlräume im Kopf von Herr P. von einem Unfall herrühren.


l Der Patient kann entlassen werden, seine Agnes ist abgeheilt.


l Die Schwester sagte, sie haben Stuhl im Blut festgestellt.


l Bei dem Skiunfall wurde Marianne R. verletzt. Wir suchen um Erteilung der Liquidierungsermächtigung.


l Dem Silikonbusen wurde ein Riegel vorgeschoben.


l Typhuskranke werden in zehn Tagen geheilt, selbst wenn das Medikament nur sechs Stunden vor dem Tod angewendet wird.


l Der von Dr. S. beim Telefonieren durchgegebene Restharn betrug 150 ml.


l Das Fristenmodell der früheren DDR erlaubte Schwangerschaftsabbrüche bis drei Monate nach der Geburt.


l Die Kellnerin, die in einem plötzlichen Anfall von Geistesstörung im Adams-Kostüm durch die Straßen lief, wurde am 23. März hier eingeliefert.


l Wahrscheinlich wird die heilende Kraft von Reflexhammer und Gummihandschuhen zur Zeit stark unterschätzt. BE

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