VARIA: Personalien

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Dtsch Arztebl 2000; 97(21): A-1483 / B-1243 / C-1161

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LNSLNS Prof. Dr. med. Ernst-Eberhard Weinhold, Arzt für Allgemeinmedizin in Nordholz-Spieka, Ehrenvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (Hannover), vollendet am 26. Mai sein 80. Lebensjahr.
Ernst-Eberhard Weinhold, in Breslau geboren, arbeitete von 1945 bis 1956 an der Universitäts-Frauenklinik in Hamburg-Eppendorf und in der Internistischen, Chirurgischen, Pädiatrischen und Neurologischen Abteilung des DRK-Krankenhauses in Nordholz. Seit 1956 ist Weinhold als Arzt für Allgemeinmedizin in Spieka bei Nordholz niedergelassen. Lange Jahre war Weinhold auf lokaler, regionaler und auf Bundesebene in der ärztlichen Selbstverwaltung und in der Politikberatung aktiv. 1948 ist er zum Kreisobmann des Marburger Bundes gewählt worden; 1950 trat er dem Hartmannbund (HB) bei; von 1956 bis 1967 war er Delegierter zu den Haupt­ver­samm­lungen des HB in Baden-Baden. Elf Jahre lang war er 2. Vorsitzender und von 1967 bis 1977 1. Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen des Hartmannbundes.
In den ärztlichen Körperschaften engagierte sich Weinhold zunächst auf Bezirksebene, ab 1952 im Vorstand der Ärztekammer Niedersachsen, Bezirk Stade, deren Vorsitz er von 1974 bis 1989 innehatte. Vorstandsmitglied der KV Niedersachsen (KV-N), Bezirk Stade, war er ab 1957. Viele Jahre lang war er Mitglied des Vorstandes der Ärztekammer Niedersachsen und 1. Vorsitzender der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der KV-N. Von 1977 bis 1989 war Weinhold 1. Vorsitzender des Vorstandes der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen und Mitglied des Vorstandes der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Mitglied im Präsidium des Deutschen Ärztetages war er von 1968 bis 1988. Die Medizinische Hochschule Hannover ernannte ihn zum Honorarprofessor. Dort hatte er einen Lehrauftrag für ärztliche Rechts- und Standeskunde.
Weinhold hat in vielen ärztlichen Gremien gesundheitspolitisch-programmatisch und politisch beratend gewirkt. So war er aktiver Mitautor und Autor der Thesen für ein gesundheitspolitisches Grundsatzprogramm der Ärzteschaft („Blaues Papier“). Weinhold war auch Mitglied des Sachverständigenrates für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen. Zahlreiche Ehrungen wurden Weinhold im Laufe seines Wirkens zuteil. So ist er Träger der Hartmann-Thieding-Medaille des Hartmannbundes, des Großen Bundesverdienstkreuzes und der Paracelsus-Medaille der deutschen Ärzteschaft, verliehen während des Deutschen Ärztetages im Mai 1989. EB
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