SPEKTRUM: Leserbriefe

SPD: Na endlich!

Dtsch Arztebl 2000; 97(22): A-1498 / B-1258 / C-1176

Baiker, Hans

Zu dem Beitrag „Ein gewisses Verständnis“ von Norbert Jachertz in Heft 12/2000:
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LNSLNS Reichlich kurz vor seiner Versetzung nach Tel Aviv hat Rudolf Dreßler das Nächstliegende erkannt, sich nämlich endlich mit Interesse über die Gesundheitsreform 2000 zu unterhalten und uns Ärzten zuzuhören. Fuchs, der er nun mal ist, das sei mit viel Anerkennung gesagt, hat er die Grünen außen vor gelassen. Er hat sicher schon bemerkt, dass diesen das historische Verhalten ihrer Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­terin viele Wählerstimmen gekostet hat. Ohne Gesichtsverlust konnte er sich deshalb mit KV-Leuten an einen Tisch setzen und sondieren, wie dieser Effekt auf die Wählermeinung zustande kam. Vielleicht hat er auch gemerkt, dass es nicht gerade feinfühlig war, sich abseits von medizinischen Fakultäten Gesundheitswissenschaftler in geistes- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten heranzuzüchten . . . und diese dann als alles besser wissende politische Berater statistisch knobeln zu lassen und die Ärzte nicht einmal zu fragen, was sie von den inzwischen durchgepeitschten Reformen halten.
Die Leistungsempfänger hat offensichtlich gar niemand gefragt. Vielleicht hat doch der eine oder andere Patient inzwischen einen geharnischten Brief nach Bonn und Berlin geschickt, und Herr Dreßler muss sich jetzt zwangsläufig danach erkundigen, was eigentlich die Leute so aufbringt und die Gesundheitsbesserwissenschaftler nicht in ihrer Statistik haben, wohl aber die Wahlpropheten . . .
Dr. med. Hans Baiker, Lange Straße 55, 32756 Detmold
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