Supplement: Geldanlage

Auf dem Holzweg

Dtsch Arztebl 2000; 97(22): [8]

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LNSLNS Der Begriff der Nachhaltigkeit geht auf Georg Ludwig Hartig zurück, den Begründer der deutschen Forstwirtschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Hartig verstand unter der nachhaltigen Nutzung eines Waldes ein mechanistisches betriebswirtschaftliches Modell, das auf zwei Grundsätzen beruhte: die Bäume auswachsen zu lassen und jedes Jahr nicht mehr Holz zu schlagen als nachwächst.
1980 wurde die Idee der nachhaltigen Waldnutzung in der von der Internationalen Naturschutz Union (IUCN) erarbeiteten „Weltstrategie zur Erhaltung der Natur“ zum Prinzip des „sustainable development“ (SD) erweitert. Politische Bedeutung erhielt der Begriff erstmals 1987 im Bericht „Our Common Future“ der so genannten Brundtland-Kommission (benannt nach Gro Harlem Brundtlandt). Hier findet sich die inzwischen klassisch gewordene Definition von SD als „dauerhafte Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen“. (aus einem Beitrag von Priv.-Doz. Dr. Jürgen Lackmann in: AgV-Forum 2/2000)
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