ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2000Europaparlament fordert ethische Grenzen für Genpatente

SPEKTRUM: Nachrichten - Ausland

Europaparlament fordert ethische Grenzen für Genpatente

Dtsch Arztebl 2000; 97(22): A-1500 / B-1276 / C-1197

EB

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LNSLNS BRÜSSEL. In einer Sonderberatung hat sich das Europäische Parlament mit der Erteilung eines europäischen Patents auf die „Isolierung, Selektion und Vermehrung von tierischen Transgen-Stammzellen“ beschäftigt. Die Parlamentarier bekräftigten ihre Ablehnung von Eingriffen in die menschliche Keimbahn, dem Klonen von Menschen in allen Entwicklungsphasen und der verbrauchenden Embryonenforschung.
Die Würde des menschlichen Lebens sei höher zu bewerten als die Erwirtschaftung von Gewinnen, heißt es in ihrer Entschließung. Das Parlament forderte die Mitgliedstaaten auf, die von der Gemeinschaft gezogenen Grenzen – insbesondere die ethisch begründete Einschränkung der Erteilung von Patenten – als Mindestnormen anzuerkennen.
Gegen das vom Europäischen Patentamt erteilte Patent hatten unter anderem die deutsche und die italienische Regierung ihren Einspruch angekündigt. EB

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