VARIA: Personalien

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Dtsch Arztebl 2000; 97(22): A-1551 / B-1315 / C-1179

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LNSLNS Prof. Dr. med. Heinz Losse, Facharzt für Innere Medizin, von März 1968 bis 31. Oktober 1987 (seiner Emeritierung) ordentlicher Professor für Innere Medizin und Direktor der Medizinischen Poliklinik der Universität Münster, wird am 5. Juni 80 Jahre alt.
Prof. Losse begann seine berufliche und wissenschaftliche Karriere 1948 als Medizinal- beziehungsweise Volontär-Assistent an der
I. Medizinischen Universitätsklinik in Frankfurt am Main bei Prof. Dr. med. Franz Volhard. Danach war er Assistent am Institut für Animalische Physiologie an der Universität Frankfurt (bei Prof. Dr. Karl Wenzler). Später wechselte er an die I. Medizinische Universitätsklinik in Frankfurt/ Main. 1954 erwarb er die Anerkennung als Facharzt für Innere Medizin. 1955 ist er nach seiner Habilitation zum Privatdozenten ernannt worden, 1956 zum Oberarzt an der Medizinischen Universitätsklinik in Münster; 1961 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor, im April 1965 Berufung auf den außerordentlichen Lehrstuhl an der Medizinischen Poliklinik der Münsteraner Universität.
Schwerpunkte der wissenschaftlichen Arbeiten von Losse sind Nierenerkrankungen, arterielle Hypertonie, Elektrolyt-, Wasser- und Säure-Basen-Haushalt. Er ist Verfasser von 15 Fachbüchern, mehr als 290 Einzelpublikationen und 377 wissenschaftlichen Vorträgen, insbesondere Fortbildungsvorträgen.
In Anerkennung seines Einsatzes und seines Wirkens in der ärztlichen Fortbildung verlieh ihm die Bundes­ärzte­kammer die Ernst-von-Bergmann-Plakette. Er ist Träger der Franz-Volhard-Medaille des Deutschen Stifterverbandes für Nierenforschung in Würdigung seiner Leistungen auf dem Gebiet der Nieren- und Hochdruckkrankheiten.
1980 erhielt Losse den Wissenschaftspreis der Deutschen Liga zur Bekämpfung des hohen Blutdrucks. Seit 1984 ist er Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse und seit 1986 des Großen Bundesverdienstkreuzes. Er ist Träger der Goldenen Ehrennadel der Ärztekammer Westfalen-Lippe (1994).
Beim 98. Deutschen Ärztetag in Stuttgart im Mai 1995 erhielt Prof. Losse die Paracelsus-Medaille der deutschen Ärzteschaft. EB
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