ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2000Warum bluten Magengeschwüre?

MEDIZIN: Referiert

Warum bluten Magengeschwüre?

Dtsch Arztebl 2000; 97(22): A-1537 / B-1310 / C-1225

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LNSLNS Dass es unter der Einnahme von nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) gehäuft zu Magenblutungen kommt, ist geläufig. Die Autoren führten eine logistische Regressionsanalyse durch, um herauszufinden, welche weiteren Faktoren bei 1 121 Patienten zur Entstehung blutender Geschwüre beitrugen. Dabei ergab sich folgendes Risikoprofil: orale Antikoagulantien 7,8; Ulkusanamnese 3,8; Herzinsuffizienz 5,9; orale Corticosteroide 2,7; Diabetes mellitus 3,1; Raucheranamnese 1,6. Diese unabhängigen Risikofaktoren sollten insbesondere dann berücksichtigt werden, wenn es um eine Magenschutztherapie bei der Einnah-
me von Aspirin oder nichtsteroidalen Antirheumatika geht, die für über 80 Prozent aller Ulkusblutungen des älteren Menschen verantwortlich zu machen sind. w

Weil J, Langmann MJS, Wainwright P et al.: Peptic ulcer bleeding: accessory risk factors and interactions with non-steroidal antiinflammatory drugs. Gut 2000; 46: 27–31.
University of Birmingham, Department of Medicine Queen Elizabeth Hospital, Birmingham B15 2TH, Großbritannien.

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