ArchivDeutsches Ärzteblatt30/1996Jodmangel auch bei Jugendlichen

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Jodmangel auch bei Jugendlichen

EB

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LNSLNS SCHWERIN. Die Annahme, daß es in Norddeutschland kaum Kröpfe gebe, ist falsch. 18,5 Prozent der Jugendlichen in Mecklenburg-Vorpommern sind Kropfträger, 3,6 Prozent haben einen Schilddrüsenknoten. Diese und andere epidemiologische Daten wurden auf einer Fachtagung der Techniker Krankenkasse zu kinder- und jugendmedizinischen Problemen in Mecklenburg-Vorpommern Ende Juni in Schwerin vorgestellt. Sie basieren auf einer landesweiten, repräsentativen Studie zu Jodmangel und Fettstoffwechselstörungen im Kindes- und Jugendalter, erhoben in den Jahren 1994 bis 1996.
Weil gerade Jodmangel einfach und effektiv beseitigt werden kann, wurde während der Tagung die Forderung an die Politik erneuert, sich generell für den breiten Einsatz von jodiertem Speisesalz einzusetzen. EB
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