ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2000Erfolgshonorar: In der Sache einig

SPEKTRUM: Leserbriefe

Erfolgshonorar: In der Sache einig

Dtsch Arztebl 2000; 97(23): A-1558 / B-1310 / C-1226

Rebscher, Herbert

Zu dem „Seite eins“-Beitrag „Viel Lärm um nichts“ von Dr. Thomas Gerst in Heft 18/2000:
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LNSLNS Ich nehme dankbar zur Kenntnis, dass die renommierteste deutsche Ärztezeitschrift sich nicht in die allgemeine Polemik einordnet, sondern wie auch schon die Kassenärztliche Bundesvereinigung und viele sachverständige Vertreter der Ärzteschaft sich mit der gebotenen Differenziertheit diesem Thema nähert, das wir – wie Sie richtig anmerken – in verschiedenen Modellversuchen und mit verschiedenen Zielsetzungen mit Ärzten bereits vertraglich vereinbart haben. Die aufgeklärte Ärzteschaft und die um die Versorgungseffizienz bemühten Vertreter der Kran­ken­ver­siche­rung sind sich in dem Bemühen, die Qualität ärztlichen Handelns, die leitliniengestützte Therapie und die Ergebnisse des therapeutischen Handelns zum Inhalt ihrer
Honoraranreize zu machen, ja auch in der Sache einig. Dass dies ein schwieriger Weg sein wird und für viele Therapien auch seine ganz natürlichen Grenzen findet, braucht man nicht extra zu betonen.
Herbert Rebscher, Verband der Angestellten-Krankenkassen e.V., Frankfurter Straße 84, 53721 Siegburg
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