ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2000Krankenkasse: Unrühmlich hervorgetan

SPEKTRUM: Leserbriefe

Krankenkasse: Unrühmlich hervorgetan

Dtsch Arztebl 2000; 97(23): A-1560 / B-1312 / C-1227

Hahn, U.

Zu dem Beitrag „Studie: Vertragswidrige Ablehnung von Leistungen – Viel Stimmung, wenig Wissenschaft“ von Sabine Rieser in Heft 17/2000:
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LNSLNS . . . In Zusammenhang mit der IGEL-Initiative Glaukomscreening führt der Berufsverband eine Liste der Krankenkassen, mit denen individuelle Korrespondenz erforderlich wird, da uns Mitglieder um Hilfestellung bitten. Im Regelfall informiert die Krankenkasse fehlerhaft, dass die Glaukomfrüherkennung grundsätzlich oder doch zumindest bei Versi-
cherten/Patienten über 40 Jahre Gegenstand des GKV-Leistungskatalogs sei. Die GEK (Gmünder ErsatzKasse) hat sich hier unrühmlich hervorgetan. Zwischen Mitte Dezember und Ende Januar haben wir alleine 17 Geschäftsstellen der GEK von Kiel bis München angeschrieben und aufgefordert, die Fehlinformation ihrer Versicherten zu unterlassen.
Es ist schon eine interessante Politik, zunächst über Fehlinformationen Patienten gegen den Arzt aufzubringen, um anschließend zu erheben, ob die Versicherten nun meinen, der Arzt würde sich fehl-verhalten. Jedem halbwegs seriösen Sozialwissenschaftler sträuben sich nicht nur die wissenschaftlichen Nackenhaare . . .
U. Hahn, Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V., Tersteegenstraße 12, 40474 Düsseldorf
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