ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2000Universalkongress „Medicine Meets Millennium“ anlässlich der EXPO 2000 in Hannover

BEKANNTGABEN DER HERAUSGEBER: Bundes­ärzte­kammer

Universalkongress „Medicine Meets Millennium“ anlässlich der EXPO 2000 in Hannover

Dtsch Arztebl 2000; 97(23): A-1624 / B-1372 / C-1280

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LNSLNS Wo steht die Medizin, wo die Gesundheitspolitik an der Schwelle des neuen, vielleicht auch turbulenten Jahrhunderts? In welche Richtungen laufen die Entwicklungen medizinischer Forschung unter Kenntnis höchst dynamischer gesellschaftlicher und demographischer Prozesse? Analog der fortschreitenden Globalisierung können Antworten darauf heute nicht mehr allein auf abgeschlossenen, „nationalen“ Feldern gegeben werden, sondern sind weltweit zu suchen. Gesundheitspolitik, medizinische Forschung und Lehre arbeiten längst nicht nur interdisziplinär, sondern auch international zusammen. Dazu besteht auch Notwendigkeit, denn die Zukunftssicherung der Menschheit durch Gesundheitsfürsorge ist auf das globale Zusammenspiel aller Kulturkreise auch unter medizinischen Aspekten angewiesen.
Diesem Anspruch gerecht zu werden ist das Ziel einer Großveranstaltung, die vom 21. Juli bis zum 20. August im Congress Centrum Hannover (CCH) zur Durchführung kommt. Im Umfeld und auf der Plattform der erstmals auf deutschem Boden ausgetragenen Weltausstellung EXPO 2000 mit dem Motto „Mensch – Natur – Technik“ versucht „Medicine Meets Millennium“, so der Kongress-Slogan, die Symbiose von wissenschaftlichem Fachkongress und öffentlichem Großereignis zu gleicher Zeit am selben Ort. Knapp 30 Tage lang schlüpft der „Weltkongress für Medizin und Gesundheit“, für den Bundeskanzler Gerhard Schröder die Schirmherrschaft übernommen hat, in die Rolle eines Wissenschafts-Mekkas für all diejenigen, die an einer Darstellung und Diskussion von Fachwelt und Öffentlichkeit gleichermaßen berührende Themen interessiert sind. Der hannoversche Neurochirurg Prof. Dr. med. Madijd Samii, Initiator und Kongresspräsident, bietet dafür mit seinem Planungsstab eine interessante Mischung hochkarätiger Referenten auf, darunter acht Nobelpreisträger sowie namhafte Tagespräsidenten aus dem hiesigen Wissenschaftsbetrieb. Doch nicht nur Ärztinnen und Ärzte haben sich angesagt: Zahlreiche politische, wirtschaftliche und kulturelle Meinungsbildner und Informanten – insgesamt stehen 300 Referenten zur Verfügung – beteiligen sich an der Diskussion eines weit gefächerten Themenspektrums, in dem die Onkologie ebenso Platz findet wie die Transplantationsmedizin, wo die Neurologie mit der Gentechnologie oder Telemedizin und Genetik das Tableau bereichern.
Das wissenschaftliche Großereignis, zu dem alle Leserinnen und Leser des Deutschen Ärzteblattes auf das Herzlichste eingeladen sind, beschränkt sich jedoch nicht nur auf das reine Tagungsformat. So genannte Satelliten-Symposien, beispielsweise über Hirnerkrankungen, Gesund­heits­förder­ung in den Entwicklungsländern oder die Onkologie sowie eine begleitende Ausstellung „Im Mittelpunkt der Mensch – 25 Jahre Deutsche Krebshilfe“ runden das Themen- und Kongressangebot ab. Öffentliche, von der Ärztekammer Niedersachsen organisierte Gesundheitsforen zu ausgewählten Themen schließlich wenden sich an das allgemeine Publikum, wobei unter anderem die MMM-Tagesthemen Infektionskrankheiten, Gentechnologie und Organtransplantation aufgegriffen werden.
Zur vertiefenden Information über das gesamte Kongressprogramm einschließlich Anmeldemöglichkeiten stehen verschiedene Informationsquellen zur Verfügung.
Neben der Internet-Adresse www.
mh-hannover.de/MMM geben auch themenspezifische Tagungsfolder Auskunft, die bei
Univ.-Prof. Dr. med. Dr. phil. Gerhard Franz Walter, Institut Neuropathalo-
gie, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover, Telefon 05 11/5 32-45 47, Fax -45 50,
E-Mail: MMM@mh-hannover.de angefordert werden können.
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