ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2000Yuppi-Kassen: Besseres Management

SPEKTRUM: Leserbriefe

Yuppi-Kassen: Besseres Management

Dtsch Arztebl 2000; 97(24): A-1632 / B-1401 / C-1286

Göris, Dieter

Zu dem Beitrag „Gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung: Feldzug gegen die ,Yuppi-Kassen‘“ von Dr. med. Eva A. Richter in Heft 18/2000:
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LNSLNS Die generelle Ansicht von VdAK und AOK, die Betriebskrankenkassen seien in unserem Gesundheitssystem bevorzugt, lässt sich anhand unserer Versichertenprofile ad absurdum führen.
Die Versichertengemeinschaft der BKK VOR ORT hat durch geschlossene Betriebe (Strukturwandel in der Schwerindustrie) eine Altersstruktur und somit eine Morbidität und Mortalität, die erheblich mehr Leistungsausgaben mit sich bringen, als VdAK und AOK je erreichen werden.
Trotzdem liegt nun auch nach Fusionen von insgesamt 17 Einzel-Betriebskrankenkassen der Beitragssatz der BKK VOR ORT seit über vier Jahren stabil bei 12,8 Prozent. Mechanismen, wie integrierte Versorgung, strikte Evaluation von Verordnungen (häusliche Krankenpflege), Case- und Disease-Management sowie die integrierte Nutzung von einem Versorgungsmanagement führen somit nicht nur zu einer Kostenbegrenzung, sondern können gleichzeitig die Qualität der Versorgung der Versicherten erhöhen. Unsere älteren und kranken Versicherten wechseln genauso wenig zu einer der so genannten „Yuppi-Kassen“ wie die der AOK oder des VdAK, sondern suchen ebenfalls Schutz und eine umfassende Versorgung im Krankheitsfall.
Dieter Göris, BKK VOR ORT, Willy-Brandt-Platz 3, 46045 Oberhausen
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