ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2000Modellprojekt zur besseren Brustkrebs-Früherkennung

SPEKTRUM: Nachrichten - Aus Bund und Ländern

Modellprojekt zur besseren Brustkrebs-Früherkennung

Dtsch Arztebl 2000; 97(24): A-1638 / B-1384 / C-1291

Bühring, Petra

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LNSLNS FRANKFURT/M. Um eine bessere Brustkrebs-Früherkennung zu erproben, haben sich die Kassenärztliche Vereinigung Hessen und die Krankenkassenverbände in Hessen auf ein Modellprojekt geeinigt – eines von bundesweit drei Projekten, die der Bundes­aus­schuss der Ärzte und Krankenkassen empfohlen hat. Ab dem 1. Januar 2001 soll Frauen zwischen 50 und 69 Jahren ein qualitätsgesichertes Mammographie-Screening angeboten werden. Nach einer dreijährigen Erprobung wird über die bundesweite Einführung entschieden.
Projektleiterin Dr. med. Margrit Reichel, die mit der Abteilung gynäkologische Radiologie des Universitätsklinikums Heidelberg und dem Deutschen Krebsforschungszentrum zusammenarbeitet, hofft auf eine hohe Beteiligung der Frauen, denn die sei „der wichtigste Indikator für eine gute Screening-Qualität“. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, werden ambulante Screening-Zentren in der jeweiligen Region eingerichtet. Dort arbeiten Radiologen, Gynäkologen und psychologisch geschulte Assistenten zusammen.
Die Projektträger veranstalten am 21. Juni ein Forum in Wiesbaden. Informationen: Telefon: 0 69/7 95 02–5 80. pb

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