ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2000Aids: Hilfe für Entwicklungsländer gefordert

POLITIK: Aktuell

Aids: Hilfe für Entwicklungsländer gefordert

Dtsch Arztebl 2000; 97(24): A-1643 / B-1411 / C-1307

WZ

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LNSLNS Die Teilnehmer der 53. Weltgesundheitsversammlung in Genf haben eine Resolution verabschiedet, in der die Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO) aufgefordert wird, ärmere Länder über die besten Strategien zur Behandlung von Aids zu beraten. Zudem sollen die Länder über die gesetzgeberischen Möglichkeiten zur Überwindung von Zugangshindernissen für Aids-Medikamente aufgeklärt werden. Dabei geht es darum, den Einfluss bestimmter Handelsabkommen auf die Gesundheitsversorgung zu erkennen und Ausnahmeregelungen auszuschöpfen.
Vor allem Brasilien, Botswana und Simbabwe hatten während der Versammlung – entgegen den Wünschen der USA und einiger europäischer Staaten – darauf hingewirkt, der WHO wichtige Aufgaben im Kampf gegen Aids zuzusprechen.
Die Resolution fordert zudem, Datenbanken für wichtige Medikamente zu erweitern und Preisinformationen aufzunehmen, um die Preise weltweit vergleichbar zu machen. Die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“, die sich dafür einsetzt, dass den Entwicklungsländern der Zugang zu unentbehrlichen Medikamenten erleichtert wird, begrüßt die Resolution. WZ
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